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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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THW Kiel steht vor dem Triple

Sonntag, 27. Mai 2012

In Köln startete am Samstag die Velux EHF Final4, die Champions League des Handballs. Mit einem knappen 25:24 gegen die Füchse Berlin konnte sich der aktuelle Meister und DHB-Pokalsieger THW Kiel ins Finale spielen. Dort trifft Kiel am Sonntag auf BM Atlético Madrid. Die Spanier besiegten AG Kobenhavn mit 25:23.

Schon vier Tage vor dem Anpfiff in der Kölner Arena waren alle Karten vergriffen. Besonders die für die Fans der vier Velux EHF Final4-Teams THW Kiel, AG Kopenhavn, BM Atletico Madrid und Füchse Berlin geblockten Tickets wurden sehr schnell verkauft. In Kiel waren die Tickets nach nur 10 Minuten restlos ausverkauft.

Bevor die Teams in der Arena antraten, empfing Kölns Bürgermeister Manfred Wolf EHF-Präsident Tor Lian, EHF-Vizepräsident Jean Brihault sowie Jesper Nielsen, Clubinhaber von AG Kopenhavn, Klaus-Hinrich Vater, Aufsichtsratsvorsitzender des THW Kiel, Dr. Frank Steffel, Beirat der Reinickendorfer Füchse Handball Vermarktungsgesellschaft mbH und Domingo Diaz de Mera, Präsident von Atlético Madrid. Dort trugen sie sich ins Goldene Buch der Stadt ein. Köln wird bis 2014 der Austragungsort der Velux EHF Final4 sein.

Füchse Berlin gegen THW Kiel
Der THW Kiel startete meisterlich. Dank Filip Jicha hatte Kiel nach elf Minuten seinen Vorsprung auf 7:3 ausgebaut. Die Berliner taten sich gegen eine gute Kieler Abwehr zu Beginn schwer. Und dazu gerieten sie auch noch in doppelte Unterzahl, so dass Kiel die Führung auf fünf Tore (13.) ausbaute. Doch im Laufe der Zeit kam Berlin besser ins Spiel. Petr Stochl kam für Silvio Heinevetter ins Tor, der das Tor dicht machte. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff war Berlin auf 13:11 heran gekommen. In der zweiten Hälfte schmolz der Rückstand auf 14:15 (36.) und sechs Minuten vor Schluss stand es 23:23. Und die Schlussphase wurde sehr spannend. Filip Jichas traf mit seinem zehnten Treffer zum 23:24 und Petterson glich aus. 65 Sekunden vor Spielende schlug Jicha erneut zu und brachte Kiel ins Finale.

Atlético Madrid gegen AG Kopenhavn
Die Dänen wollten ins Finale und begannen das Spiel mit einer undurchlässigen Abwehr, an deren Ende Torwart Kasper Hvidt stand. In den ersten 15 Minuten, stand es 9:5 für Kopenhagen. Bis zur Halbzeit konnten die Dänen die Führung auf 15:12 ausbauen. Doch nach der Pause zeigte sich die Spielerfahrung der Madrilenen. Sie warteten geduldig auf ihre Chancen. Das wiederum verunsicherte den Debütanten aus Dänemark. Der erhielt wegen seiner Härte Spielstrafen. Daraus ergaben sich für Spanien viele Überzahlsituationen und Siebenmeter. Als bester Spieler zeigte sich dann Kiril Lazarow, der eiskalt von der Siebenmeter-Linie verwandelte. Mit seinem achten Treffer verkürzte er auf 18:19, mit seinem neunten Tor - dem fünften Siebenmeter-Treffer - glich er zum 19:19 aus. Edu Fernandez sorgte elf Minuten vor Spielende für die erste spanische Führung. Beim Stand von 23:21 für Madrid nahm Kopenhagens Trainer Magnus Andersson eine Auszeit und der AGK fand zurück ins Spiel. So stand es eine Minute vor Spielende 23:24 aus dänischer Sicht, doch Joan Canellas sorgte 28 Sekunden vor dem Abpfiff für das 25:23 – und den Finaleinzug der Madrilenen.

Die Sonntagspiele
Die beide Debütanten der Velux EHF Champions League Berlin und Kopenhagen treffen im Spiel um Platz drei des VELUX EHF FINAL4 in der Lanxess Arena aufeinander.
Am Abend bestreiten dann wie schon 2008 und 2009 der THW Kiel und Atlético Madrid (früher BM Ciudad Real) das Finale.



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Olympischen Spiele London 2012