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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Top-Team Peking

Mittwoch, 06. Februar 2019

Der Deutsche Eishockey-Bund bereitet sich auf die nächsten Olympischen Spiele vor. Das Top Team Peking ist eine Perspektiv-Mannschaft, in deren Kader Spieler für die kommenden Olympischen Spiele antreten.

Am 5. und 6. Februar trat das Top Team Peking - eine U24/U25-Auswahl der deutschen Nationalmannschaft – in einem Länderspiel gegen die Schweiz an. Das war die Premiere für den neuen Bundestrainer Toni Söderholm. Er hatte in den 22-köpfigen Kader mit Stürmer Lean Bergmann (Iserlohn Roosters), Torhüter Hannibal Weitzmann, Verteidiger Dominik Tiffels und die Stürmer Lucas Dumont, Fabio Pfohl, sowie Frederik Tiffels (alle Kölner Haie) sechs Spieler aus NRW-Vereinen nominiert. Der ebenfalls nominierte Johannes Huß (Düsseldorfer EG/EC Bad Nauheim) musste ersetzt werden, da er sich bei einem DEL-Hauptrundenspiel der Düsseldorfer EG gegen die Augsburger Panther eine schwere Schulterverletzung zugezogen hatte.

Erstes Spiel, erster Sieg

Am 5. Februar traf das Team von Bundestrainer Toni Söderholm in Memmingen im ersten Spiel auf die Schweizer und seine Premiere ist gelungen. Es dauerte 80 Sekunden, da hatte Frederik Tiffels auf den gut platzierten Fabio Pfohl gepasst, der auf Lean Bergmann weiterspielte, und der setzte den Puck zum 1:0 ins Tor. Es entstand ein Spiel auf Augenhöhe. Als die Schweizer sich viele Chancen erspielten, stand Hannibal Weitzmann im Fokus und er hielt das Tor mit sehenswerten Paraden sauber. Kurz vor Ende des ersten Drittels erzielte Marco Sternheimer (Augsburger Panther) in Unterzahl das 2:0. Erst in der 26. Minute gelang den Schweizern der Anschlusstreffer. Doch dann geriet Deutschland erneut in Unterzahl. Frederik Tiffels legte mit der Rückhand einen Konter für Fabio Pfohl auf, der in Unterzahl auf 3:1 erhöhte. Erneut kurz vor Ende des Drittels passte Pfohl auf Markus Eisenschmid (Adler Mannheim), der auf 4:1 erhöhte. Das 2:4 für die Schweiz fiel kurz nach Beginn des Schlussdrittels. In der Folge wurde das Spiel immer härter. Tore fielen keine mehr.

Spiel zwei, erste Niederlage

Am 6.2. traf man erneut in Bietigheim aufeinander. Diesmal hütete Mirko Pantkowski (Adler Mannheim/Heilbronner Falken) das Tor. Zunächst ging das Team in Führung. In Überzahl spielte Phil Hungerecker (Adler Mannheim) auf den Iserlohner Lean Bergmann, der zum 1:0 traf. Doch diesmal traten die Schweizer anders auf, als am vorangegangenen Tag. Aber erst im Mittelabschnitt gelang Michael Hügli der Ausgleich (29.). Dann dauerte es nur drei Minuten und Tim Berni nutzte das Powerplay zum 3:1. Mit einer verdienten 3:1-Führung für die Schweiz ging es ins letzte Drittel. In diesem sorgten die Eidgenossen dafür, dass bei dem DEB-Team kein Spielaufbau zu Stande kam. Das reduzierte die Chancen auf beiden Seiten. Nun lauerte man auf Chancen und als der deutschen Defensive ein Fehler unterlief, erhöhte Jérôme Bachofner auf 1:4 . Das Perspektivteam gab jedoch nicht auf und Lucas Dumont (Kölner Haie) eroberte sich die Scheibe und bediente Fabio Wagner (ERC Ingolstadt), der den 2:4-Anschlusstreffer ins Tor setzte. Dann nahm Söderholm Tormann Pantkowski zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch das nutzte André Heim mit einem Treffer ins leere Netz zum 2:5-Endstand.



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