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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Torfestival der Dortmunder gegen Warschau

Donnerstag, 24. November 2016

Borussia Dortmund hat mit dem 8:4-Sieg gegen Legia Warschau Champions League Geschichte geschrieben. Nie zuvor wurden in einem Spiel der Königsklasse so viele Tore geschossen. Für Marco Reus war es das perfekte Comeback.

BVB-Trainer Thomas Tuchel musste in diesem Spiel auf seinen Stammtorhüter Roman Bürki verzichten, der sich im Bundesligaspiel gegen Bayern München die Mittelhand gebrochen hatte. Für ihn stand Roman Weidenfeller zwischen den Pfosten. Erstmals in dieser Runde der Champions League kam der langzeitverletzte Marco Reus zum Einsatz und stand in der Startelf, der auch die Kapitänsbinde trug.

Eine torreiche erste Halbzeit

Zu diesem Heimspiel des BVB kamen 55.094 Zuschauer und sahen in der zehnten Minute den Führungstreffer von Alksandar Prijovic. Er wurde von Odjidja-Ofoe angespielt und da er viel Platz hatte, traf er ins linke Eck. Dortmund versuchte durch die Warschauer Abwehr zu kommen, indem der BVB immer wieder über die Außenseiten spielte. Das führte dann in der 17. Minute zum Ausgleich. Ousmane Dembélé hatte den Ball vor das Tor geflankt und Shinji Kagawa köpfte ein. Nur eine Minute später war es erneut Dembélé der bei einem Ballverlust der Gäste schnell reagierte, wieder auf Kagawa passte und der auf 2:1 erhöhte. Kurz danach erhielt Marco Reus einen Freistoß, den der Warschauer Schlussmann nur noch mit der Faust abwehren konnte. Doch er traf die Brust von Nuri Sahin, der in der 20. Minute auf 3:1 erhöhte. Da aber die Dortmunder Abwehr instabil war, gelang es Prijovic in der 24. Minute auf 3:2 zu verkürzen und er hatte auch den Ausgleich auf dem Fuß, aber er traf nur die Latte. Dafür klappte es nur eine Minute später auf der anderen Seite. Dembélé schoss nach Zuspiel von Reus das 4:2. Und es ging Schlag auf Schlag weiter. Diesmal war es Reus, der den Ball von Kagawa annahm und zum 5:2 in die rechte Torecke setzte (32.). Bis zur Pause blieb es bei diesem Ergebnis.

Die meisten Tore in der Champions Geschichte

Nach dem Seitenwechsel gab es neben weiteren Toren die ersten Gelben Karten und Spielerwechsel. Zunächst liefen beide Teams unverändert wieder ein. Dortmund war frischer als die Gäste, die sich weiterhin auf die Abwehr konzentrierten. Doch in der 52. Minute hatte Dembélé wieder auf Reus gespielt, der auf 6:2 erhöhte. Nun nahm Warschaus Trainer Jacek Magiera seinen ersten Wechsel vor und nur zwei Minuten später stand es 6:3. Michal Kucharczyk gelangte völlig frei vor das Tor und spielte Weidenfeller aus. Das Spiel wurde nun härter. Nachdem Odjidja-Ofoe seinen Gegenspieler Gonzalo Castro mit einem Tritt bedachte, erhielt er die Gelbe Karte. Drei Minuten später gab es eine weitere für Michal Pazdan. Zwischenzeitlich hatte Tuchel ebenfalls seinen ersten Wechsel vollzogen. Danach kombinierte der BVB und Warschau versuchte gelegentlich anzugreifen. Der nächste Treffer für Dortmund kam aus einem Konter heraus. André Schürrle konnte Polens Schlussmann Radoslaw Cierzniak nicht überwinden, da er eine gute Parade zeigte. Doch er hielt den Ball nicht fest, sondern wehrte ihn nach vorne ab. Dort stand Felix Passlack und köpfte zum 7:3 (81.) ein. Die Antwort kam zwei Minuten später. Der eingewechselte Nemanja Nikolic schoss das 7:4. Bis zur 90. Minute fiel kein Tor mehr, da Christian Pulisic die letzte Möglichkeit bis dahin nicht nutzen konnte. Es wurden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt. Warschau traf, aber es war eine Abseitsstellung. Dann fiel das Tor für die Geschichte. Pierre-Emerick Aubameyang spielte zu Reus, der schoss. Da Jakub Rzezniczak den Ball noch leicht abfälschte, gelangte das Spielgerät durch die Beine von Cierzniak zum 8:4 ins Tor. Für Marco Reus war es ein gelungenes Comeback.

Aufstellung:

Borussia Dortmund: Weidenfeller – Rode, Ginter, Barta (62. Durm), Passlack – Castro, Sahin (70. Aubameyang) - Pulisic, Kagawa, Dembélé (72.Schürrle) – Reus

Legia Warschau: Cierzniak – Bereszynski, Czerwinski, Pazdan, Rzezniczak – Kopczynski, Guilherme (50. Jodloviec) -Kucharczyk, Odjidja-Ofoe (75. Nokolic), Radovic – Prijovic (69. Wieteska)



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