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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Trauriges Pokalende für den FCR 2001 Duisburg

Dienstag, 10. April 2012

Nach 120 spannenden Minuten verlor der FCR 2001 Duisburg das Pokal-Halbfinale beim 1. FFC Frankfurt mit 6:7 nach torloser Verlängerung und Elfmeterschießen.

Vor 2.189 Zuschauern in Frankfurt gingen die Gastgeberinnen schon in der 8. Minute in Führung. Jessica Landström nutzte eine Unachtsamkeit in der Duisburger Abwehr, passte auf Kerstin Garefrekes und die brachte die Frankfurterinnen in Führung. Frankfurt dominierte in der Folge das Spielgeschehen. Doch dann traf Mandy Islacker in der 26. Minute unverhofft zum Ausgleich. Die Löwinnen setzten nach, aber der Schuss von Simone Laudehr endete an der Latte.

Obwohl die Frankfurterinnen auch in der zweiten Halbzeit das Spiel  bestimmten, kamen die Duisburgerinnen zu einer besseren Chancenverwertung. Zunächst scheiterte Nationalspielerin Alexandra Popp, nach sauberem Zuspiel von Jennifer Oster, an Keeperin Desiree Schumann, doch zehn Minuten später erzielte sie mit einem erstklassigen Schuss aus 16 Metern die Führung für den FCR. Aber in der 80. Minute gelang Gina Lewandowski der Ausgleich zum 2:2. Nach einer torlosen Verlängerung musste Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

Duisburg scheitert an Schumanns Paraden

Frankfurt begann und Melanie Behringer traf, nachdem auch Mandy Islacker für Duisburg nachlegen konnte, parierte Duisburgs Keeperin Anke Preuß den Schuss von Crnogorcevic.
Nach dem Schuss von Martens, die Duisburg in Führung brachte, konnte Weber nachlegen. Cengiz und Popp trafen für Duisburg, Bajramaj und Kumagai für Frankfurt. Annike Krahn hatte den Sieg auf dem Fuß, aber sie scheiterte an Schumann. Nachdem in der Verlängerung Saskia Bartusiak für Frankfurt verwandelte, scheiterte auch Linda Bresonik.

Damit hatte Frankfurt das Finale am 12. Mai in Köln perfekt gemacht. Für Duisburg war es ein bitteres Ende. "Das war wirklich ein glücklicher Sieg", räumte Frankfurts Trainer Sven Kahlert ein. Und FCR-Kollege Marco Ketelaer stellte fest: "Bei uns ist jetzt nur Enttäuschung; ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben und sogar die größeren Torchancen gehabt."



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