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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Vier NRW-Vereine erreichen das Achtelfinale

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Die zweite Runde des DFB-Pokals ist gespielt. Der VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach haben die nächste Runde erreicht. Für Fortuna Düsseldorf, den FC Viktoria Köln, SC Paderborn, FC Schalke 04 und 1. FC Köln ist das Turnier beendet.

Das Los bescherte den NRW-Vereinen gleich drei Derbys. So empfing der Regionalligist Viktoria Köln den Erstligisten Bayer Leverkusen. Borussia Dortmund hatte den Zweitligisten Paderborn zu Gast und der FC Schalke 04 erwartete Borussia Mönchengladbach.

FC Viktoria Köln gegen Bayer 04 Leverkusen
Im Kölner Stadtteil Höhenberg sah man schon vor der Partie, dass es sich um das Spiel des Jahres handelte. Selten gibt es ein solches Polizeiaufgebot am Eingang des Naherholungsgebietes Merheimer Heide, in dem sich der Sportpark befindet.

6.166 Zuschauer waren zu dieser ungleichen Paarung gekommen und Leverkusen wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Der Spieler des Tages war U-21 Nationalspieler Julian Brandt. Das Viktoria Team wollte so lange es ging eine Führung der Gäste verhindern und zu Beginn war auch Glück dabei. Innerhalb der ersten 13 Minuten vergaben sowohl Calhanoglu als auch Chicharito die Führung. Nur zwei Minuten später dribbelte Brandt an seinen Gegenspielern vorbei und überwand Viktoria-Schlussmann Nico Pellatz. Etwas später konnte Pellatz noch gegen Bellarabi parieren, aber als Brandt in der 35. Minute auf Bellarabi passte, stand es 2:0 für die Werkself. Auch am dritten Tor war Brandt beteiligt, als er auf Javier „Chicharito“ Hernandez passte, der das 3:0 erzielte. Nach dem Seitenwechsel wiederholten die beiden ihr Zusammenspiel und es stand 4:0 (55.). Die mutig kämpfenden Kölner hatten kein Glück. Ab der 75. Minute standen sie nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz, da Markus Brzenska nach wiederholtem Foulspiel die Rote Karte sah. Danach erhöhten Stefan Kießling (81.) und Wladlen Jurtschenko (83.) auf den 0:6 Endstand. Auch wenn das Ergebnis hart war, die Spieler von Viktoria hatten in diesem Spiel sehr viel Moral gezeigt.

Noch vor dem Spiel kam es zu hässlichen Szenen einiger Leverkusener Anhänger. Sie hatten im Bayer Block Pyrotechnik gezündet, und mittels eines Banners die Kölner beleidigt. Der DFB ermittelt nun gegen Leverkusen.

Borussia Dortmund gegen den SC Paderborn
Für Stefan Effenberg wurde es kein guter Tag in Dortmund. Zwar lautete das Endergebnis 7:1, doch alle Tore wurden von Dortmundern erzielt. In der 21. Minute hatte Srdjan Lakic ein Eigentor geschossen. Der BVB, der ohne Marco Reus und Sven Bender und Pierre-Emerick Aubameyang antrat, wurde nun wach. Bis zur Pause hatten Adrian Ramos (25.), Gonzalo Castro (30.), und Shinji Kagawa für das 3:1 gesorgt. Nach dem Seitenwechsel verwandelte Ilkay Gündogan einen Foulelfmeter (54.), Castro traf ein weiteres Mal (58.) und in den letzten drei Minuten erhöhten Lukasz Piszczek (87.) und Henrikh Mkhitarjan (89.) auf den Endstand.

FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach
Vier Tage vor dieser Begegnung unterlagen die Knappen den Fohlen mit 3:1 in der Bundesliga, und auch diesmal gab es eine Niederlage der Königsblauen. Es lag nicht an den Möglichkeiten, aber an der Chancenverwertung. Gleich zwei gute Chancen vergab Klaas-Jan Huntelaar gleich zu Beginn. Auf Gladbacher Seite gelang Lars Stindl in der 42. Minute aus dem Nichts die Führung. In der zweiten Halbzeit verwandelte Thorgan Hazard einen Elfmeter zum 0:2-Endstand.

Werder Bremen gegen den 1. FC Köln
Anthony Ujah hatte im Sommer von Köln nach Bremen gewechselt. Nachdem sein Teamkollege Philipp Bargfrede in der 9. Minute eine gute Möglichkeit vergeben hatte, misslang auch ihm sein Kopfballversuch (12.). Als er aber in der 23. Minute einen Pass von Fin Bartels erhielt, traf er zum 1:0. Die Kölner waren bis zu diesem Zeitpunkt kaum zu sehen. Nun wurden sie langsam wach. Doch Anthony Modeste scheiterte in der 49. Minute an Werder-Schlussmann Felix Wiedwald und traf in der 57. Minute nur den Außenpfosten. Vier Minuten zuvor hatte Jonas Hector eine weitere gute Chance nicht nutzen können. Nachdem auch in der Nachspielzeit, Dank der guten Leistung von Wiedwald, kein Ausgleich fiel, verabschiedeten sich die Kölner mit einer 0:1-Niederlage aus dem Pokal-Wettbewerb.

1. FC Nürnberg gegen Fortuna Düsseldorf
Mit nur einem Tor von Kerem Demirbay (72.) musste Fortuna Düsseldorf mit 1:5 die bisher größte Pokalniederlage hinnehmen. Das lag vor allem an der schlechten Abwehr der Fortuna. Sie machte es den Nürnbergern leicht. Bis zum Seitenwechel stand es durch die Tore von Guido Burgstaller (10.), Hanno Behrens (17.), Niclas Füllkrug (41.) und Tim Leibold (43.) bereits 4:0. Der nach der Pause eingewechselte Danny Blum traf in der 69. Minute zum 5:0. Erst danach gelang Kerem Demirbay der Ehrentreffer für Düsseldorf.

VfL Bochum gegen 1. FC Kaiserslautern
Gegen erstaunlich schwach spielende Kaiserslauterer gelang es den Bochumern, das Spiel zu bestimmen. Doch es fehlten die Tore. Zwar kamen Ornur Bulut und Janik Haberer in den ersten 35 Minuten zu guten Chancen, aber der Ball gelangte nicht ins Tor. So ging es mit 0:0 in die Pause. Nach der Pause schaltete Bochum einen Gang zurück, aber auch jetzt wurden die Gäste nicht aktiver vor dem Bochumer Tor. Dafür aber vor dem eigenen. In der 67. Minute schoss Chris Löwe mit seinem Eigentor die Bochumer ins Achtelfinale.



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