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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Vierter Sieg im vierten Spiel

Samstag, 22. Juni 2019

Mit einem 3:0 Sieg gegen Nigeria haben die deutschen Frauen das Ticket für das Viertelfinale gezogen. Im Viertelfinale trifft Deutschland am kommenden Samstag auf den Sieger des Spiels zwischen Schweden und Kanada.

Bei sehr hohen Temperaturen in Grenoble traf Alexandra Popp zur Führung (20.) und wenig später verwandelte Sara Däbritz souverän einen Foulelfmeter (27.). Den Schlusspunkt setzte Lea Schüller (82.).

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg nahm nur eine Änderung vor: Lea Schüller (SGS Essen) rückte für Klara Bühl ins Team und in die Startelf gegen den elfmaligen Afrika-Meister.

Es war sehr warm im Stade des Alpes, in dem 17.988 Zuschauer der Partie zusahen. Die Nigerianerinnen begannen schon sehr früh Almuth Schult zu testen. Doch gegen  

Francisca Ordega blieb die deutsche Torfrau Siegerin. Danach wurde die DFB-Elf stärker und in der 20. Minute nickte Alexandra Popp nach einem Zuspiel von Magull den Ball ins Tor. Zur Anerkennung der Führung wurde der Videobeweis benötigt. Sieben Minuten später fiel das nächste Tor. Hier zeigte sich der Sinn des Videoschiedsrichters, der Schiedsrichterin Yoshini Yamashita einen Hinweis gab. Nach dem Studium der Bilder entschied sie auf Elfmeter. Den verwandelte Sara Däbritz zum 2:0. Grund war, dass Evelyn Nwabuoku nicht den Ball sondern das Knie von Lina Magull traf. Danach wurde das Spiel ruppiger. Die Nigerianerinnen störten den deutschen Spielaufbau, kamen aber nicht zu einem Tor. Gleich zwei Mal scheiterten sie an Almuth Schult. Zunächst parierte sie den Freistoß von Ngozi Okobi, dann den Schuss von Desire Oparanozie (45+2.).

Nach dem Seitenwechsel kam Nigeria frischer auf das Feld. Die eingewechselte Rasheedat Ajibade zeigte einen sehenswerten Sololauf und schoss. Oparanozie hatte das leere Tor vor sich, doch sie traf nicht. Dann kam auch Deutschland wieder ins Spiel und Giulia Gwinn schoss über das Tor. Darauf hin legte die eingewechselte Lena Oberdorf für Sara Däbritz auf, die am Tor vorbei schoss. Als Halimatu Ayinde einen Abspielfehler, bedankte sich Lea Schüller mit dem 3:0 für ihren Einsatz. Damit war das Viertelfinale perfekt. 

Aufstellung:

Deutschland: Schult - Gwinn, Doorsoun, Hegering, Schweers (46. Simon) - Huth, Leupolz (46. Bühl), Magull (69. Oberdorf) , Däbritz - Schüller, Popp

Nigeria: Nnadozie - Okeke, Ebi, Nwabuoku (46. Ajibade), Ohale - Ordega, Ayinde, Okobi, Kanu (84. Ogebe) - Ihezuo (77. Uchendu), Oparanozie



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