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Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Zuschauer-Ausschluss und Geldstrafe für Preußen Münster

Donnerstag, 22. September 2011

Nach den Vorkommnissen während des Drittligaspiels zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster am 10. September 2011 hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Preußen Münster dazu verurteilt, seine nächsten beiden Auswärtsspiele unter Ausschluss seiner Anhänger auszutragen. Außerdem muss der Verein, neben Schadenersatz, eine Geldstrafe in Höhe von 7.000 Euro zahlen.

Was war geschehen? Während die beiden Mannschaften in Osnabrück einliefen, verletzte ein Feuerwerkskörper, der aus dem Münsteraner Zuschauerblock geworfen worden war, im ehemaligen Spielertunnel insgesamt 24 Personen. Fünf Polizeibeamte mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Während des Spiels wurden außerdem im Münsteraner Zuschauerblock weitere Feuerwerkskörper gezündet.

Von den Zuschauer-Ausschlüssen sind die beiden Münsteraner Auswärtsspiele am 1. Oktober 2011 beim SV Wehen Wiesbaden und am 22. Oktober 2011 bei Rot-Weiß Erfurt betroffen. Die Gästefanblöcke müssen in diesen Begegnungen frei bleiben. Für den Zuschauerausfall muss der Verein jeweils 9.000 Euro Schadenersatz an die beiden gastgebenden Vereine zahlen.

Preußen Münster hat dem Urteil bereits zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig. Das Sportgerichtsverfahren gegen den VfL Osnabrück wegen der genannten Vorfälle dauert derzeit noch an. 



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