Diese Seite verwendet Cookies, um für Sie die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Wie Sie die Verwendung von Cookies unterbinden können, erfahren Sie in den Datenschutzhinweisen.
Wenn Sie diese Webseite weiter nutzen, erklären Sie sich damit einverstanden.
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten

Zwei Länderspiele gegen Weißrussland

Samstag, 30. April 2016

In Oberhausen traf die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft gestern und heute im Rahmen der Euro Hockey Challenge auf das Team aus Weißrussland. Nach einem 5:3 Sieg am Freitag musste sich das DEB-Team im zweiten Spiel mit 3:4 geschlagen geben. Weißrussland ist auch WM-Gruppengegner in St. Petersburg.

Neben den beiden NHL-Spielern Tobias Rieder (Arizona Coyotes) und Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) konnte sich Bundestrainer Marco Sturm nun auch über die WM-Zusage eines dritten erstklassigen Spielers freuen. Christian Ehrhoff (Chicago Blackhawks) wird zum letzten Länderspiel vor der WM gegen die Schweiz am kommenden Dienstag in Basel auflaufen. Mit Christian Ehrhoff (Moers) und Leon Draisaitl (Köln) sind zwei Spieler aus Nordrhein-Westfalen in der National Hockey League unter Vertrag.

Tobias Rieder glänzt mit Doppelpack
Die 3.650 Zuschauer in der Dortmunder Arena staunten nicht schlecht, als sich die beiden Sport1 Moderatoren als die Maskottchen der WM 2017 Asterix und Obelix präsentierten. In deren gewohnter Sprache, fragten sie sich, ob der Bundestrainer Sturmix den richtigen Zaubertrank gefunden hätte. Für dieses Spiel schien es so zu sein.

Mit den Spielern Daryl Boyle und Dominik Kahun vom aktuellen Deutschen Meister EHC Red Bull München sowie Torwart Felix Brückmann und Gerrit Fauser von Vizemeister Grizzlys Wolfsburg, brachte er vier neue Spieler.

Es dauerte gerade mal 33 Sekunden, da hatte Patrick Reimer nach Zuspiel von Sinan Akdag den Führungstreffer ins Tor gesetzt. Die Weißrussen zeigten sich im ersten Drittel ungeordnet und wenig gefährlich. Als Deutschland erneut in Überzahl auf dem Eis stand, erhöhte Jerome Flaake auf die 2:0-Führung. Zu Beginn des Mittelabschnitts änderte sich nichts an der Dominanz des DEB-Teams. In der 29. Minute erhöhte Tobias Rieder auf 3:0. Doch dann schaltete das Sturm-Team zurück und ließ die Weißrussen ins Spiel kommen. Die starteten dann eine Aufholjagd. Sergej Kostitsyn und Charles Linglet brachten ihr Team zunächst heran und Ivan Usenko erzielte den Ausgleich (34.). Doch Tobias Rieder (35.) gelang in Unterzahl erneut die Führung. Im Schlussdrittel spielten beide Teams auf Augenhöhe und Deutschland gelang es, die Führung aufrecht zu halten. Als Weißrussland den Torhüter heraus nahm, gelang Dominik Kahun das 5:3 ins leere Tor. In diesem Partie zeichnete sich neben Tobias Rieder auch Leon Draisaitl als Vorlagengeber aus.

Deutschland: Brückmann (Niederberger) – Brandt, Boyle; Rieder, Draisaitl, Reimer – Brückner, Kohl; Krämmer, Danner, Kink – Akdag, Ankert; Ullmann, Fauser, Flaake – Goc; Noebels, Kahun, Pföderl.

Aufholjagd wurde nicht belohnt
Im zweiten Aufeinandertreffen brachte der Bundestrainer gleich zehn neue Spieler. Für Felix Brückmann kam Timo Pielmeier, die Münchener Frank Mauer und Yannic Seidenberg, sowie Constantin Braun, Moritz Müller, Denis Reul, Philip Gogulla, Brooks Macek, Felix Schütz, und Patrick Hager standen nun auf dem Eis. Tobias Rieder und Leon Draisaitl hatten spielfrei.
Die Weißrussen präsentierten sich nun wacher und zweikampfstärker. Dennoch konnte der Iserlohner Brooks Macek in der 6. Minute das DEB-Team in Führung bringen. Doch Alexei Kalyuzhny und Andrei Stepanov brachten in diesem Drittel ihr Team erstmals in Führung. Im Mitteldrittel hatte das DEB-Team gerade eine Unterzahl überstanden, als Stepanov auf 3:1 erhöhte. Mit diesem Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Das DEB-Team startete dann eine Aufholjagd. Zunächst brachte Felix Schütz es auf 2:3 heran, doch die Freude hielt nicht lange, denn in Unterzahl erhöhte Alexander Pavlovich auf 2:4. Das DEB-Team gab nicht auf und Jerome Flaake gelang dann auch in Überzahl das 3:4 (57.), doch in den letzten Minute verteidigten die Weißrussen ihre Führung erfolgreich.

Deutschland: Pielmeier (Niederberger) - Müller, Ankert; Gogulla, Schütz, Macek – N. Goc, Reul; Noebels, Hager, Mauer – Brandt, Braun; Seidenberg, Kahun, Flaake – Brückner, Kohl; Krämmer, Fauser, Ullmann.



<- Zurück zu: Aktuelles
Olympischen Spiele London 2012