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Zwei Teilausschlüsse für Fortuna Düsseldorf

Freitag, 10. August 2012

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat das Strafmaß für Fortuna Düsseldorf gegenüber dem vorangegangenen Einzelrichterurteil geändert. Geahndet werden fünf Fälle eines unsportlichen Verhaltens, insbesondere die Vorkommnisse in der Nachspielzeit des Relegations-Rückspiels in Düsseldorf gegen Hertha BSC Berlin am 15. Mai 2012.

So sind die ersten beiden Heimspiele der neuen Saison unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Hinzu kommt eine Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro. Betroffen sind die Düsseldorfer Heimspiele gegen Borussia Mönchengladbach am 1. September und gegen den SC Freiburg am 22. September. Der Verein darf für beide Spiele jeweils nur 25.000 Karten an eigene Anhänger und maximal 5000 Karten an Gästefans verkaufen. Die Tickets müssen ausschließlich im Vorverkauf abgegeben werden, ein Verkauf am Spieltag ist untersagt. Darüber hinaus müssen die Stehplatzbereiche komplett geschlossen bleiben, es kommen nur Sitzplatzkarten in den Verkauf. Es darf auch kein Public Viewing im Stadion oder auf dem Vereinsgelände geben.

Hans E. Lorenz, der Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, sagte zum neuen Urteil: "Die wirtschaftlichen Folgen dieser beiden Teilausschlüsse entsprechen denen eines Spieles unter vollständigem Ausschluss der Zuschauer. Das Sportgericht hielt den Anhängern der Fortuna zugute, dass der Platzsturm auf der irrtümlichen Annahme beruhte, das Spiel sei bereits zu Ende. Außerdem gab es keine Gewalthandlungen und keine Verletzte. Das Urteil trägt gleichwohl dem Abschreckungsgedanken Rechnung."

Quelle: DFB



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