Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Bedeutende Sportler aus NRW

Der erste deutsche Stanley-Cup Sieger - Uwe Krupp

Uwe Krupp

Von den Kölner Haien führte sein Weg in die legendäre National Hockey League. Mit den Colorado Avalanche gewann er nicht nur als erster Deutscher den Stanley Cup, sondern schoss auch den Siegtreffer. Mit dem Bundestrainer Uwe Krupp stieg die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft 2006 ungeschlagen wieder in die A-Gruppe auf. Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland führte Uwe Krupp das DEB-Team ins Halbfinale. 2011 wurde er als Trainer des Jahres mit dem Felix Award ausgezeichnet. Zur Eishockey-Saison 2011/12 trat der Kölner Uwe Krupp als Bundestrainer zurück und übernahm die Position des Sport- und Teammanagers bei den Kölner Haien.

Der König des Motorsports - Michael Schumacher

Michael Schumacher

Von der Kartbahn in Kerpen in die weite Welt: Michael Schumacher hat wie kein anderer Motorsportler die Menschen fasziniert. Siebenmal holte er sich die Weltmeisterschaft in der Formel-1, hält zudem fast alle Rekorde in der Königsklasse des Motorsports 2004 wurde er zum Weltsportler des Jahres gewählt.

Miss Leichtathletik aus dem Oberbergischen - Heide Ecker-Rosendahl

Ihre größten Erfolge feierte die Leichtathletin bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Im Weitsprung und mit der 4x100-Meter-Staffel holte sie jewells eine Goldmedaille. Weltrekorde stellte Heide Rosendahl in ihrer Karriere im Weitsprung, Fünfkampf und mit der 4x100-Meter-Staffel auf. Geboren wurde sie in Hückeswagen, aufgewachsen ist sie in Radevormwald.

Der Dressurreiter und sein Ahlerich - Dr. Reiner Klimke

Der Münsteraner Dressurreiter wird immer mit seinem erfolgreichsten und bekanntesten Pferd Ahlerich in Verbindung gebracht. Bei Olympischen Spielen holte Klimke sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen. Zudem wurde er sechsmal Weltmeister und elfmal Europameister. Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1988 in Seoul war er Fahnenträger der deutschen Mannschaft.

Laufende Rekordhalterin - Brigitte Kraus

Die Mittelstreckenläuferin aus Köln wurde 63 mal Deutsche Meisterin, ein bis heute unerreichter Rekord. Der größte Erfolg ihrer Laufbahn war die Silbermedaille im 3.000-Meter-Lauf bei der Weltmeisterschaft 1983 in Helsinki 8:35,11 min. In den 1970er und 1980er Jahren war Brigitte Kraus insbesondere im 800-, 1500- und 3000-Meter-Lauf erfolgreich. Insgesamt holte sie 3 Hallen-EM Titel und nahm an den Olympischen Spielen in Montreal (1976) und Los Angeles (1984) teil. Die gebürtige Bensbergerin lebt seit 1978 in Köln.

Der "Boss" aus Essen - Helmut Rahn

"Aus dem Hintergrund musste Rahn schießen. Rahn schießt. Tooor, Tooor, Tooor." Die Worte des Radioreporters Herbert Zimmermann zeigen den Erfolg von Helmut Rahn. Mit zwei Treffern und einer Torvorlage machte sich der Essener Nationalspieler, von allen nur "Boss" genannt, beim Endspiel der Fußball-WM 1954 unsterblich: Deutschland gewann mit 3:2 gegen Ungarn.

Einmal Köln, immer Köln - Hans Schäfer

Geboren wurde Schäfer in Köln, heute lebt er immer noch in der Domstadt. Sein Verein war und ist der 1. FC Koln, 711-mal stand er in Pflichtspielen für den Klub auf dem Platz, schoss dabei 304 Tore. 1954 wurde Schäfer Fußball-Weltmeister. 1958 und 1962 nahm er nochmals an Fußball-Weltmeisterschaften für Deutschland teil. Insgesamt machte er 39 Länderspiele und erzielte dabei 15 Tore.

Die schnellste Frau Deutschlands - Annegret Richter

Die Dortmunderin war eine der erfolgreichsten Sprinterinnen der deutschen Leichtathletik. Bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal gewann sie Gold im 100-Meter-Lauf. Bereits 1972 in München hatte sie mit der bundesdeutschen Staffel über 4x100 Meter Gold errungen. Zudem war Annegret Richter 1976 ein Jahr lang Weltrekordhalterin im 100-Meter-Sprint in 11,01 Sekunden.

Handball-Weltmeister als Spieler und als Trainer - Heiner Brand

Der Gummersbacher ist Handballer mit Leib und Seele. 1978 wurde Brand mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister als Spieler. 29 Jahre später wiederholte er dieses Meisterwerk als Trainer des deutschen Teams. Als Spieler des VfL Gummersbach errang er sechs Meistertitel, vier Pokalsiege und fünf Triumphe im Europacup.

Zweimal Hochsprung-Gold im Abstand von zwölf Jahren - Ulrike Nasse-Meyfarth

Aus dem Nichts wurde die damals 16-jährige Ulrike Meyfarth 1972 Olympiasiegerin im Hochsprung. Sie ist bis dato sogar die jüngste Goldmedaillengewinnerin in einer EinzeIdisziplin der Leichtathletik. 1984 wiederholte sie ihren Olympiasieg: In Los Angeles errang Ulrike Meyfarth wiederum Gold im Hochsprung.

Mit der Wunderstute zum Olympiasieg - Hans Günter Winkler

Der Springreiter war einer der populärsten deutschen Sportler in den 1950er- und 1960er-Jahren. 1954 und 1955 wurde Winkler Weltmeister im Springreiten, legendär war sein Olympiasieg 1956 mit der Stute Halla. Trotz eines Muskelrisses errang er die Goldmedaille mit Mannschaft und im Einzel. Bis 1976 holte er noch dreimal Olympia-Gold mit der Mannschaft.

Der Kämpfer vom Niederrhein - Berti Vogts

Als Verteidiger von Borussia Mönchengladbach wurde Hans-Hubert "Berti" Vogts oft der "Terrier" genannt. Mit seiner kämpferischen Einstellung hatte er aber viele Erfolge: Weltmeister, UEFA-Cup-Sieger, Deutscher Meister, Deutscher Pokalsieger und Fußballer des Jahres. Als Nationaltrainer kann Vogts mehrere Stationen vorweisen: Deutschland, Kuwait, Schottland und Nigeria.

Regisseur auf und außerhalb des Platzes - Wolfgang Overath

Von 1962 bis 1977 war Wolfgang Overath der MItteIfeld-Regisseur des 1. FC Köln, seit Juni 2004 führt er den Verein als Präsident auch außerhalb des Platzes. 765 Mal trat er für den FC an und schoss dabei 287 Tore. 1974 wurde Overath, der Ehrenbürger seiner Heimatstadt Siegburg ist, Fußball-Weltmeister. Mit dem FC holte er einen Meistertitel und zwei Pokalslege.

Fußballstar von einst ist heute ein Medienstar - Günter Netzer

Als der Mönchengladbacher 1972 das Mittelfeld der Fußball-Nationalmannschaft dirigierte, war es für viele Fachleute und Fans der schönste Fußball, den Deutschland je gespielt hatte. Der EM-Titel in dem Jahr sowie die Meisterschaften mit seiner Borussia und Real Madrid sind die größten sportlichen Erfolge des heutigen Fußballexperten.

Toni, du bist ein Fußballgott - Toni Turek

Zur Torwartlegende wurde Toni, eigentlich Anton Turek durch seine Glanzparaden im Endspiel der Fußball-WM 1954. Die Ungarn verzweifelten am "Teufelskerl" Turek, der älteste deutsche Spieler wurde zum Helden einer ganzen Nation. Radioreporter Zimmermann feierte ihn als Fußballgott. 1984 starb Toni Turek im Alter von 65 Jahren.

Olympischen Spiele London 2012