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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Handball
Mittwoch, 28. Februar 2018
Doha (Katar)

ISF: Goethe-Gymnasium Dortmund ist Vizeweltmeister

Die Handballerinnen des Dortmunder Goethe-Gymnasiums haben mit einer sensationellen Leistung bei der Schul-WM in Katar Silber gewonnen. Erst im Finale scheiterte das Dortmunder Team an einer überragenden ungarischen Mannschaft und kommt nun als Vizeweltmeister zurück nach Dortmund.

Vier Spiele, vier Siege - mit dieser Statistik starteten die Handballerinen des Dortmunder Goethe-Gymnasiums in Schulweltmeisterschaft in Doha (Katar). In der Gruppenphase hatte sich das Team klar gegen die Türkei, Israel, Bulgarien und Rumänien durchgesetzt. Gleich dreimal mussten die Handballerinnen Samstag und Sonntag spielen - doch das ließen sie sich auf dem Spielfeld nicht anmerken. Im letzten Vorrundenspiel gegen die Türkei wurde das Viertelfinal-Ticket gesichert. Gleich sieben Treffer erzielten Hannah Kriese und Anna Lena Hausherr beim 32:30 (17:11).

Neben den Eltern auf der Tribüne drückten aber auch prominente Fans den Mädchen die Daumen. „Alles Gute zum Viertelfinale bei der Schul-WM in Doha. Toi toi toi“, sagte Tennis-Legende Boris Becker in einer Videonachricht an die Dortmunderinnen. Der Vater von Spielerin Mia Schmidtmann hatte ihn zuvor zum Düsseldorfer Flughafen gefahren. Auch Handballnationalspieler Julius Kühn schickte motivierende Worte per Videogruß an die Dortmunder Mädchen.

Im Viertelfinale (28:20-Sieg gegen Österreich) und im Halbfinale (33:26-Sieg gegen Brasilien) endeten die Partien deutlich zugunsten der U17-Handballerinnen des Goethe-Gymnasiums.

Im Endspiel zeigte der neue Weltmeister Ungarn dem deutschen Team beim 30:17 (17:9)-Erfolg jedoch die Grenzen auf. Vor allem die ungarische Keeperin brachte die Offensive der Dortmunderinnen zur Verzweiflung. Immer wieder erstickte sie mit ihren Paraden aufkommende Hoffnungen einer Aufholjagd.

Denn auf der anderen Seite schaffte es das Dortmunder Team von Zuzana Porvaznikova und Christian Blank nicht, die körperlich robuste Offensive der Ungarn um Tamara Pal (11 Tore) in Zaum zu halten. Nur bis Mitte des ersten Durchgangs spielte die Dortmunder Auswahl gegen die im Schnitt um ein Jahr älteren Gegenspielerinnen mit. Von 10:8 setzte sich Ungarn dann bis zur Pause auf 17:9 ab. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Während Ungarn bis zum 23:11 sechs Treffer erzielte, schaffte das deutsche Team nur zwei. 

"Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt. Aber ich bin dennoch stolz auf die Leistung während des Turniers. Wir haben Geschichte geschrieben. Es war unvergesslich hier. Wir haben jeden Tag genossen", erklärte Porvaznikova. Und fügt an: "Wir kommen stolz mit einer Silbermedaille nach Deutschland."

 

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