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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Judo
Mittwoch, 22. Mai 2019
Witten

Landesmeisterschaft Judo

Bereits zum dritten Mal hintereinander war die Judohalle der Sport-Union Annen in Witten der Austragungsort des Landesfinals der Schulen im Judo. Und in diesem Jahr kam es bei den Landesmeisterschaften zu außergewöhnlichen Ergebnissen.

Es wurde auf zwei Matten gekämpft. Obwohl eine große Tribüne mit wunderbarer Sicht auf die Matten vorhanden war, sammelten sich fast alle dicht am Kampfgeschehen und sorgten für eine wunderbare Stimmung und sehr intensive Atmosphäre. An diesem Tag kämpften die Sieger aus den Regierungsbezirksmeisterschaften m Modus "Jeder gegen Jeden" gegeneinander. Bei den Mädchen fehlten die Vertreter aus dem Regierungsbezirken Köln (WK II) und Detmold (WK III).

Wie es den Prinzipien dieser Sportart entspricht wurde, trotz allen Ehrgeizes, sehr respektvoll miteinander umgegangen. Für den reibungslosen Ablauf sorgten Karlheinz Stump und Uwe Helmich als Wettkampfleiter, Ursula Dietrich vom Ausschuss für den Schulsport im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie Stephan Bode mit seinem erfahrenen Kampfrichterteam. Eine große Hilfe waren die Schülerinnen und Schüler des Ruhrgymnasiums Witten, die als Sporthelfer, Schulsanitäter und beim Catering im Einsatz waren.

In der Wettkampfklasse II bei den Jungen lagen die Mannschaften der Heinrich-Böll-Gesamtschule aus Bochum und des St. Michael-Gymnasiums aus Monschau nach vier Wettkampfrunden mit jeweils 6:2 Siegen, 10:6 Kämpfen und 100:60 Unterbewertungen absolut gleichauf. Da sich jedoch im direkten Vergleich der beiden Teams die Heinrich-Böll-Gesamtschule siegreich war, ging der Titel des Landesmeisters 2019 nach Bochum.

Bei den Mädchen setze sich das Gymnasium Rheindahlen aus Mönchengladbach ungeschlagen mit 6:0 Siegen durch.

In der Wettkampfklasse III war noch etwas mehr Spannung im Spiel, denn ging neben dem Landesmeistertitel ging es um die begehrten Tickets nach Berlin zum Herbstfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics. Absolut souverän und mit der Traumquote von 8:0 Siegen, 20:0 Kämpfen und 200:0 Unterbewertungen sicherte sich bei den Jungen das Team des Josef-Albers-Gymnasiums aus Bottrop den Titel "Landessieger 2019" und ist in dieser Form heißer Medaillenanwärter für das Herbstfinale vom 22.09. bis 26.09.19 in Berlin.

Bei den Mädchen kam es abschließend zu einer selbst für erfahrene und langjährige Judoexperten absolut ungewöhnlichen Situation. Drei Mannschaften, das Ruhrgymnasium aus Witten, die Gesamtschule Hennef Meiersheide und das Adalbert-Stifter-Gymnasium aus Castrop-Rauxel, hatten drei Kampfrunden die gleiche Anzahl an Siegen, Kämpfen und Unterbewertungen. Und auch im Ringvergleich untereinander standen für alle drei Mannschaften jeweils zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. Nach kurzer Beratung entschied die Wettkampfleitung auf einen Stichkampf in einer durch Losverfahren ermittelten Gewichtsklasse. Eine ungeheure Spannung herrschte im diesem Moment in der Sporthalle, da es zu einem echten Finale kam. Am Ende war der Jubel besonders groß, da in diesem Stichkampf das Team des Ruhrgymnasiums aus Witten und damit die "Heimmannschaft" gewinnen konnte und nun gemeinsam mit den Bochumer Jungen im September nach Berlin fährt.


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