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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Donnerstag, 01. März 2018
Schonach

Winterfinale JTFO/JTFP 2018

Nach den Olympischen Winterspielen in PyeongChang schloss sich nahtlos das Winterfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA / JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS in Schonach an. Die Schwarzwaldgemeinde richtete das diesjährige Winterfinale bereits zum 16. Mal aus. Auch in diesem Jahr besetzte Nordrhein-Westfalen wieder alle Wettkampfdisziplinen (Ski Alpin, Skispringen und Skilanglauf) im Wettkampfbereich JTFO.

Die Gastgebergemeinde Schonach präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder als liebenswerter, hilfsbereiter, stets freundlicher Gastgeber. Hier konnten sich die Teams aus allen Bundesländern zu Hause fühlen. Die professionelle Organisation des Winterfinales lag wieder in den bewährten Händen des Deutschen Skiverbandes sowie der Gemeinde und des Skiclubs Schonach.

Dank des Engagements des Westdeutschen Skiverbandes konnten die NRW-Mannschaften in diesem  Jahr die Reise nach Schonach mit Kleinbussen antreten. Hierdurch war eine maximale Flexibilität für die Teams bei den Fahrten zu den Wettkampfstätten gegeben.

Nach den Wetterkapriolen der letzten Jahre konnten die Athleten in diesem Jahr ihre Wettkämpfe bei Top-Bedingungen austragen. Bestens präpariert waren die Adlerkopfschanze in Schönwald für die Skispringer und die Weltcuploipen im Wittenbachstadion für die Skilangläufer. Selbst die Alpinen konnten in diesem Jahr ihre Alpinwettkämpfe auf den Hängen in Urach und Schonach bei perfekten Schneebedingungen durchführen.

Zwar schien in Schonach bei Kaiserwetter die Sonne, doch ähnlich wie in PyeongChang herrschten auch im Schwarzwald eisige Temperaturen. So wurden an den Wettkampftagen Temperaturen von - 11 bis -17 Grad gemessen. Die Wettkampfteilnehmer waren jedoch auf die Minustemperaturen mit entsprechender Kleidung und Nasenpflaster vorbereitet. Dank des warmen Tees und der warmen Unterstellmöglichkeiten an allen Wettkampfstätten trotzten alle Teilnehmer und Betreuer der Kälte.

Beim Skilanglauf gingen in den Wettkampfklassen III der Jungen und Mädchen des Winterberger Geschwister Scholl Gymnasiums, zwar vollzählig, doch durch krankheitsbedingte Ausfälle nicht in Bestbesetzung, an den Start.

Am ersten Wettkampftag hatten alle Skilangläufer einen Technikparcours zu durchlaufen (Slalom, Trittorgel, Schlupftore,….). Am zweiten Wettkampftag standen die Staffelwettbewerbe auf dem Programm. Der technische Supportstellte den Winterberger Schülern und Schülerinnen zwar bestens gewachste Ski zur Verfügung, doch ersatzgeschwächt konnten sich die Winterberger nicht in den Top Ten platzieren und belegten am Ende bei den Mädchen Platz 15 und bei den Jungen Platz 19.

In der WK IV ging für NRW das Johannes-Althusius-Gymnasium aus Bad Berleburg an den Start. Im gemischten Team (2 Jungen/2 Mädchen) mussten die Berleburger Schüler und Schülerinnen auch den Technikparcours und den Staffelwettkampf absolvieren. Dabei verpasste das Team den Sprung unter die Top Ten nur sehr knapp und belegte Platz 11 hinter der Uplandschule aus Willingen (Hessen).

Das Regionalteam NRW im Skisprung konnte nur mit drei Teilnehmern antreten. Doch Jonah Müller, Charlotte Lauber und Anna Himmelreich, die alle noch keine große Wettkampferfahrung hatten wurden von ihrem Trainer Dirk Drebs hervorragend vorbereitet. Ihre Sprungweiten lagen im hinteren Mittelfeld, da sie jedoch nur mit einem ‚halben Team‘ angetreten sind belegten sie im Endresultat Platz 12.

Auch das Regionalteam Alpin, dass im Vorjahr noch Platz zwei (Mädchen) und drei (Jungen) belegt hatte, ging in diesem Jahr mit einer stark verjüngten Mannschaft an den Start.  Am ersten Tag war ein Vielseitigkeitslauf zu absolvieren, dem sich am zweiten Wettkampftag ein Parallelslalom anschloss. Das WK IV-Team belegte sowohl bei den Mädchen und als auch bei den Jungen im Endresultat jeweils Platz 6. Die Abstände zu den davor liegenden Plätzen war aber nur denkbar knapp, sodass beide Teams Hoffnungen auf die Zukunft haben, da sie in den nächsten Jahren noch in der WK IV starten können.

Zum Programm des Winterfinales gehören auch die Skilanglaufwettbewerbe von JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS. Es ist immer wieder beeindruckend, wie die sehbehinderten und blinden Skilangläufer, die von jungen Schonacher Skilangläufer bei ihrem Wettbewerb begleitet wurden, sich in der Loipe zurechtfinden und mit starken Laufzeiten ins Ziel kommen.

Neben den Wettkämpfen gab es auch wieder ein interessantes Begleitprogramm. Beginnend mit der Eröffnungsfeier, über die Apres-Ski-Party mit heißer Live Musik bei klirrender Kälte vor der Dom Clemente Schule bis hin zur Abschlussfeier.

Zu den Highlights der  Abschlussfeier zählte, neben dem Besuch von Alfons Hörmann (DOSB Chef), der ein klares Ja zu JTFO/JTFP formulierte und aktuell von Winterolympiade aus PyeongChang erzählte, das Athletengespräch mit Andreas Wank, Anna-Lena Forster und Ramona Straub sowie Tanz- und Akrobatikvorführungen und natürlich die abschließende Siegerehrung.

Ein besonderer Dank gilt allen Betreuern und Betreuerinnen sowie den begleitenden Eltern, die als Fahrer, Wachser, Masseur, Trostspender und Motivatoren im Einsatz waren und damit einen großen Beitrag zur Leistung der nordrhein-westfälischen Nachwuchsathleten leisteten.