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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Mittwoch, 02. Oktober 2013

Bundesfinale 2013 bei echtem Herbstwetter

Bereits zum 86. Mal trafen sich in Berlin die besten Sportler der Bundesrepublik Deutschland zum Bundesfinale von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA. Seit 1969 gibt es diese Veranstaltung, die als inoffizielle Deutsche Meisterschaft der Schulen gehandelt wird.

Mit 29 Schulmannschaften angereist, galt es für das 273-köpfige NRW-Team erneut, den anderen Bundesländern Paroli zu bieten.

Parallel zu den "Großen" trugen ebenfalls die Fußballkids der WKIV ihr Bundesfinale beim DFB-Schulcup im thüringischen Bad Blankenburg aus.

Insbesondere seit den Olympischen Spielen 2012 in London rücken behinderte Menschen immer weiter ins Zentrum des Sports und ins Bewusstsein der Gesellschaft. Auch deshalb waren, wie bereits beim Frühjahrsfinale, zusätzlich auch NRW-Mannschaften aus Förderschulen in Berlin mit dabei, denn der Bundeswettbewerb JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS findet seit 2013 zeitgleich statt. Auch sie suchten in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen und Fußball ihren Bundessieger (siehe separater Bericht unter "Öffnet internen Link im aktuellen FensterAktuelles").

An Treppen, Türen oder einfach irgendwo verteilt über das erste Untergeschoss des riesigen Berliner Hauptbahnhofs stapelten sich bei der Anreise am 22. September die Koffer, Taschen und Rucksäcke von insgesamt etwa 5000 Aktiven. Die Vorfreude auf das große Ereignis war allen Athletinnen und Athleten deutlich anzumerken. Neben den Schaltern zur Akkreditierung waren es vor allen Dingen die vielen Aktionsstände, die den ganzen Tag über von Schülern belagert wurden. Auch eine Fotowand fand großen Anklang.

In den drei folgenden, herbstlich-regnerischen Wettkampftagen wurde großer Sport gezeigt, bei dem sich vor allen Dingen die Sportschulen aus Brandenburg, Berlin und "MeckPomm" durchsetzen konnten. Sie räumten auf den ersten 3 Plätzen im Medaillenspiegel gleich 19 der insgesamt 32 vergebenen Goldmedaillen ab.

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen freute sich zum Abschluss der Berlin-Wettkämpfe über 3x GOLD, 2x SILBER und 2x BRONZE. Hinzu kommt noch 1x SILBER beim DFB-Cup.

Einen kurzweiligen Ehrungsmarathon konnten dann alle Aktiven während der Abschlussveranstaltung von JTFO und JTFP in der Max-Schmeling-Halle erleben.

Dennoch wurde es nie langweilig, was vor allem den interessanten Gesprächsgästen und den hochkarätigen Showacts zwischen den Siegerehrungsblöcken zu verdanken war.

Der absolute Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler bestand aber sicherlich in der Show nach der Show. Denn auf der großen Abschlussparty im Anschluss an die Siegerehrung rockten zur Überraschung aller "die Atzen".

Alle Ergebnisse des Herbstfinals 2013 unter: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://www.sport-pol-online.de/jtfo/

 

Beach-Volleyball

Bei den WKII-Beachern hatte sich das Carl-Humann-Gymnasium Essen für die Teilnahme qualifiziert. Kein Wunder, denn Lehrer und Volleyball-Urgestein Klaus Bast ist seit 1981 (!!) fast ununterbrochen mit seinen Schulmannschaften bei den JTFO-Volleyball-Bundesfinals mit dabei und weiß genau, was seine Schützlinge können müssen, um es nach Berlin "zu schaffen". Auf der weitläufigen Beach-Anlage Berlin-Mitte mit seinen 50 Spielfeldern war das übliche Sport- und Partyspektakel durch das kühle Wetter aber doch deutlich gebremst.

Abgesehen vom Namen war von Strandfeeling nichts zu spüren. Bei lausiger Kälte waren dicke Pullis statt knapper Oberteile der Renner.

Jede Spielbegegnung bestand aus einem reinen Mädchen- bzw. Jungen-, sowie aus einem Mixed-Spiel. Das Team, das zwei der drei Spiele für sich entscheiden konnte, gewann das Gesamtmatch. Die Mannschaft aus Essen beendete die Vorrunde als Dritter und belegte in der Qualifikationsrunde einen abschließenden 12.Platz.

 

Fußball

Ein absoluter Coup gelang dem WKII-Fußballteam der Friedrich-Bayer-Realschule Wuppertal. Beim NRW-Landesfinale bereits sensationell als Sieger hervorgegangen, wuchs die Mannschaft in Berlin über sich hinaus. Nach einem "nur" zweiten Platz in der Vorrundengruppe gelang dann im Viertelfinale mit 1:0 ein Sieg gegen die Lausitzer Sportschule aus Cottbus. Den Höhepunkt erzielten die Jungens dann allerdings mit ihrem 4:2-Halbfinalsieg (nach Elfmeterschießen) über die Eliteschule des Sports (!) aus Mainz.

Damit war die Silbermedaille bereits sicher und die gegnerischen Spieler, der Veranstalter und das gesamte Publikum konnten über die Leistungen der Wuppertaler nur staunen. Zuhause dürfte in der Schule wohl ein riesiger Empfang auf die Jungens warten. So war auch nach deutlich verlorenem Endspiel gegen das Landesgymnasium für Sport aus Leipzig (0:11) überhaupt keine Spur von Trauer zu erkennen. Man hatte sich bereits unsterblich gemacht und nahm voller Stolz die Ehrung durch Herrn Dr. Hans-Dieter Drewitz, Vizepräsident des DFB für Jugendfußball, entgegen. Interviews vor laufender Kamera waren abschließend das Tüpfelchen auf dem "i".

Die jüngeren Spieler der WKIII vom Helmholtz-Gymnasium Bielefeld belegten zu Turnierende einen 8. Platz.

In der WKIII der Mädchen war das Franz-Meyers-Gymnasium Mönchengladbach am Start. Verblüffend die vielen schönen, selbstgemalten Poster von Lotta Schröder und der Fan-Beistand einiger mitgereister, fußballbegeisterter Eltern. Als Dritter der Vorrunde konnte das Team zwar nicht an der Siegerrunde teilnehmen, sicherte sich aber durch die folgenden Siege gegen Mannschaften aus Sachsen, Rheinland-Pfalz und Bremen den besten Platz in der "Verliererrunde", also Platz 9. Toll. Das WKII-Girls von der Gesamtschule Hünxe

Wurden 10. Sie konnten insgesamt drei Siege verbuchen.

 

DFB-Schulcup

Während beim Bundesfinale in Berlin die besten Fußballmannschaften der Wettkampfklassen II und III um den Titel kämpften, trafen sich zeitgleich die jeweiligen Landessieger der Mädchen und Jungen in der WK IV zu ihrem Finale im thüringischen Bad Blankenburg. Bereits zum fünften Mal wurde der "DFB-Schul-Cup" als JTFO-Bundesfinale für die Zehn- bis Zwölfjährigen ausgetragen und wieder war die Begeisterung groß. Nach insgesamt 96 Spielen und genau 500 Toren standen die neuen Bundessieger und die platzierten Mannschaften fest.

Das Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen, als amtierender NRW-Landesmeister bei den Mädchen und bei den Jungen gleich mit 2 Mannschaften am Start, konnte sich sogar über eine Medaille freuen. Mit Silber dekoriert kamen die Mädchen nach Hause. Fantastisch !!.

Die Klassenkameraden belegten einen tollen 9. Platz - bundesweit !

 

Golf

Wie schon beim Beach-Volleyball dürfen auch in dieser Sportart Jungen und Mädchen gemeinsam antreten. Für unser Bundesland war die Mannschaft vom Städtischen Mataré-Gymnasium Meerbusch allerdings nur mit Jungen am Start. Schweren Herzens musste die Mannschaft in Berlin auf Leistungsträgerin Anna-Theresa Rottluff verzichten, denn sie hatte beim Landesfinale mit einer 65er-Runde (-7) für großes Aufsehen in der Fachwelt gesorgt.

Kondition, Koordination, Spielstrategie und vor allen Dingen Konzentration waren bei den beiden Runden auf der 18-Loch-Anlage des Gatower Golf Clubs gefordert. Bei sehr schwierigen Wetterbedingungen mit Regen und Wind war zu Turnierende ein 10. Platz. erreicht.

 

Hockey

Aus der Stadtmitte heraus musste man eine lange Reise antreten, um die Hockeyspieler auf dem Ernst-Reuter-Sportfeld zu besuchen. Nach 25 Stationen mit der S-Bahn war man schließlich an "Onkel-Toms-Hütte", dem Haltebahnhof im südlichen Berlin-Zehlendorf. Auch an dieser Wettkampfstätte waren die Witterungsbedingungen alles andere als normal. Spiel bei Regen und teilweise heftigem Wind macht nicht wirklich Spaß. Umso höher ist der Einsatz unserer Hockeycracks zu bewerten, die sich von all dem nicht beeindrucken ließen und souverän ihr Können abrufen konnten. Furchterregend sahen wieder einmal die Torleute aus. Mit Gitterhelm und Protektoren an Armen und Beinen wären sie auch als Darsteller in einem Science-Fiction-Film glaubhaft.

Goldmedaille für die Mannschaft vom Gymnasium am Moltkeplatz Krefeld hieß es zum Schluss bei dem WKIII-Turnier der Jungen. Mit 7 Siegen, einem Unentschieden und einem Torverhältnis von 59:15 waren sie die Helden.

Bei den Mädchen musste sich das Stiftisch Humanistische Gymnasium Mönchengladbach als Sieger der Vorrunde und Zweiter der Zwischenrunde dann aber doch im Halbfinale und auch im Platzierungsspiel um Platz 3 geschlagen geben und schrammte als Vierter der Abschlusstabelle denkbar knapp an einem Platz auf dem Treppchen vorbei.

 

Judo

Kraft, Ausdauer, Flexibilität, Schnelligkeit und Koordination gelten bekanntermaßen als die maßgeblichen und wichtigsten sportmotorischen Grundeigenschaften bei einem Sportler, die ja nach ausgeübter Sportart unterschiedlich stark ausgeprägt sein müssen. Beim Judo muss allerdings zusätzlich noch eine gehörige Portion Respekt vor dem Gegner und Willensstärke mitgebracht werden, um sich im Zweikampf durchsetzen zu können.

Unter den Blicken von Bundestrainer, Landestrainern und sogar Vizeweltmeister und Olympiadritter Frank Möller ging es in fünf unterschiedlichen Gewichtsklassen Mann gegen Mann, bzw. Frau gegen Frau.

Unsere WKIII-Teams vom Städtischen Gymnasium Wermelskirchen (Mädchen) und vom Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Mönchengladbach (Jungen) belegten beide einen 12. Platz.

 

Leichtathletik

Beim Leichtathletik-Bundesfinale im großen Ludwig-Jahn-Stadion waren leider Wind, Kälte und Regen die ärgsten Gegner unserer Athleten. Das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Insbesondere die Staffelläuferinnen und -läufer hatten am späten Nachmittag Probleme, ihre Muskeln warm zu halten.

Unübersehbar war an beiden Wettkampftagen die Leichtathletik-Dominanz des Sportgymnasiums aus Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern). In allen Wettkampfklassen, also in WKII und WKIII, sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen räumten sie die Goldmedaillen ab. Für die Bestleistungen des Tages sorgten dabei deren WKII-5kg-Kugelstoßer Clemens Prüfer (1997) und U18-Weltmeister Patrick Müller (1996). Mit Weiten von 18,31m und 20,62m deklassierten sie die Konkurrenz und verhalfen ihrer Mannschaft zusammen zu unglaublichen 1613 Punkten. Der dritte Kugelstoßer der Mannschaft kam mit 17,46m erst gar nicht in die Wertung. Da kann ein "normaler" Schüler nicht mithalten.

Mit Punktabständen zwischen 749 und 1014 zum Erstplatzierten belegten unsere NRW-Teams folgende Plätze:

  • Friedrich-Albert-Lange-Schule Solingen, Jungen WKIII -- 7. Platz (7695 Punkte)
  • Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen, Jungen WKII -- 8. Platz (8525 Punkte)
  • Norbert-Gymnasium Knechtsteden, Mädchen WKII -- 9. Platz (7502 Punkte)
  • Gymnasium Adolfinum Moers, Mädchen WKIII -- 11. Platz (6808 Punkte)

 

Rudern

Seit 1900 gehört Rudern zu den Olympischen Sportarten und auch in diesem Jahr war für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Start auf der altehrwürdigen Ruderstrecke in Berlin-Grünau etwas ganz Besondere. Trotz widriger Wetterbedingungen und teilweise Morgennebel wurden in allen acht Bootsklassen hervorragende Leistungen geboten.

Wie auch bei den Olympischen Spielen war der Start des Achters der langersehnte absolute Höhepunkt zum Ende der Ruderwettbewerbe.

Was die Nationalmannschaft schon mal geschafft hat, das können wir auch, dachten sich die WKII-Superathleten vom Besselgymnasium Minden und sicherten sich am letzten Tag des Herbstfinales 2013 die zweite Goldmedaille für das Team aus NRW. Ein Image-Sieg ohnegleichen !

Teamgeist war bei allen Schulen das oberste Gebot, denn eine starke Einzelleistung kann in einem Mannschaftsboot wohl kaum zum Erfolg führen. Die Boote aus Nordrhein-Westfalen waren in allen 8 angebotenen Bootsklassen vertreten und konnten sich abschließend über viele gute Platzierungen freuen:

  • Herder-Gymnasium Minden, Mädchen WKIII, Doppel-Vierer m.St. - 5. Platz
  • B-M.V.-Schule Essen, Mädchen WKII, Doppel-Vierer m.St. - 4. Platz
  • B.M.V.-Schule Essen, Mädchen WKII, Gig-Doppel-Vierer m.St. - 9. Platz
  • Herder-Gymnasium Minden, Jungen WKIII, Doppel-Vierer m.St - 7. Platz
  • Besselgymnasium Minden, Jungen WKII, Doppel-Vierer m.St. - 6. Platz
  • Theodor-Heuss-Gymnasium Essen, Jungen WKII, Gig-Doppel-Vierer m.St. - 5. Platz
  • Annette-v.-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Jungen WKII, Gig-Vierer m.St - 7.Platz

 

Schwimmen

Wie auch in der Leichtathletik fanden die Schwimmwettkämpfe von JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA und JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS unter demselben Dach statt, wodurch das gemeinsame Erleben des Herbstfinals für die qualifizierten Sportler noch zusätzlich verstärkt wurde.

Für Neulinge war der Anblick der riesigen Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark schier unglaublich. Die futuristisch anmutende Sprungturmanlage bietet den Athleten perfekte Trainingsmöglichkeiten. So war es nicht verwunderlich, dass sich dort auch der Bundeskader der Wasserspringer zu einem Vorbereitungslehrgang für die Europameisterschaften aufhielt und unter Videokorrektur versucht wurde, jeden Sprung noch besser im Wasser zu landen. Mit großen Augen wurde das Training von den JTFO- und JTFP-Schwimmern verfolgt.

Im Wasserbecken ging es richtig zur Sache. Nach einem ausgeklügelten Zeitplan waren dort  Schwimmerinnen und Schwimmer abwechselnd aktiv. Beeindruckend, wie die Organisatoren und die vielen Kampfrichter das gleichzeitige Gewusel und die abwechselnden Starts von WKIII-, WKIV (!)- und Förder-Schülerinnen und Schülern im Griff hatten.

Mit dem Gewinn einer Bronzemedaille glänzten die WKIII-Mädchen vom Helmholtz-Gymnasium Essen. Sie durften am letzten Wettkampftag aufs Treppchen. Die gleichaltrigen Klassenkameraden belegten einen sechsten Platz. Zwei beeindruckende Leistungen, bei sehr starker Konkurrenz aus den östlichen Bundesländern.

Bei den Wettkämpfen unserer Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2001-2004) ging es hoch her. Hier war der Geräuschpegel am höchsten. Bei Anfeuerungsrufen zu Freistil-, Beinschlag- Brust- und Koordinationsstaffeln überschlugen sich die Stimmen.

Die Mädchen der Luisenschule Mülheim/Ruhr durften sich über einen sehr starken 5. Platz freuen. Die Jungen vom Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium Ratingen landeten auf Platz 13.

 

Tennis

Auf der noblen Anlage des TC Blau-Weiß 1899 e.v. durften die Tenniscracks ihr Bestes geben. Aber auch hier spielte das Wetter den Sportlern einen Streich und so musste der Turnierstart wegen andauernden Regens leider nach hinten verschoben werden. Das erforderte sehr viel Geduld.

Echt harte Konkurrenz hatten unsere beiden WIII-Tennismannschaften. Sowohl die Mädchen als auch die Jungen hatten es mit Gegnern zu tun, die in den deutschen Ranglisten bereits ganz weit vorne vertreten sind und teilweise jedes Wochenende auf Turnieren unterwegs sind. Da war es schwer, dagegenzuhalten.

Die WKIII-Mädchenmannschaft vom St-Joseph-Gymnasium Rheinbach verlor so gleich das erste Spiel mit 0:6, konnte dann aber sofort einen 5:1 und einen 4:1 Sieg verbuchen. Am Ende des Turniers belegten unsere Landessiegerinnen einen 10. Platz auf Bundesebene.

Das Turnier der Jungen vom Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte nahm einen anderen Verlauf. Sie konnten das erste Turnierspiel gewinnen und waren somit bereits in der Runde der ersten acht Mannschaften gelandet. Da die drei folgenden Spiele verloren wurden (0:6, 2:3, 2:4) blieb dann auch der achte Platz als Endresultat stehen.

 

Triathlon

Schwimmen, Radfahren und Laufen sind die Disziplinen der Triathleten der Jahrgänge 1998-2001 (WKIII). Neben den Einzelwettkämpfen am ersten Wettkampftag (klassischer Triathlon) stand beim Bundesfinale zusätzlich ein spektakulärer Staffelwettbewerb auf dem Programm, wobei für die Gesamtwertung die Zeiten der Einzelwettkämpfe und der Dreierteams addiert wurden.

Beim Team-Wettbewerb kämpften die Sportlerinnen und Sportler nicht wie gewohnt direkt hintereinander im Wasser, auf dem Rad und dann auf der Straße, sondern mit kleinen Pausen, in denen man den Kollegen die nächste Disziplin überlässt.

Nach dem Schwimmen, in dem mit 26Grad angenehm temperierten 50-Außenbecken, ging es so schnell wie möglich in die Wechselzone. Als Rad- und Laufstrecke für die zweite und dritte Disziplin diente das Außengelände in unmittelbarer Nähe des Olympiastadions, auf dem auch die Profis des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC beheimatet sind.

Das NRW-Team vom Tannenbusch-Gymnasium Bonn, als NRW-Landesmeister Berlin erstmals für Berlin qualifiziert, machte sofort Nägel mit Köpfen. Obwohl mit 5 Athleten der Jahrgänge 2000 und 2001 besetzt, sicherte sich das Team in fantastischer Manier die Bronzemedaille. Bis auf Nikolai Walther (1998) wären sie als erneuter NRW-Landessieger wieder in der gleichen Mannschaftsaufstellung startberechtigt. Das wird einen mächtigen Schub an Motivation bringen. Vielleicht war es aber auch schon in diesem Jahr die Tatsache, dass die Mannschaft Ihr Foto auf der Titelseite der Broschüre Schulsport-Wettkämpfe in Nordrhein-Westfalen Schuljahr 2013/2014 wiederfinden konnte.


Landessportfest der Schulen