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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Sonntag, 09. Mai 2010
Berlin

Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA mit tollen Ergebnissen für die Vertreter aus Nordrhein-Westfalen

Konzentriert und hochmotiviert gingen die Landessieger aus Nordrhein-Westfalen beim Frühjahrsfinale des bundesweiten Schulsportwettbewerbes JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA vom 4. - 8. Mai 2010 in Berlin an den Start. In den Sportarten Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis und Volleyball standen 20 Wettbewerbe auf dem Wettkampfprogramm. Während der abschließenden zentralen Siegerehrung in der Max-Schmeling Halle wurden elf Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen auf dem Siegerpodest geehrt. Mit 2 x Gold, 1 x Silber und 8 x Bronze wurden aus nordrhein-westfälischer Sicht die meisten Medaillen seit Jahren erreicht.

Mit elf Plätzen auf dem Siegerpodest konnte das gute Ergebnis des letzten Jahres sogar noch um eine zusätzliche Medaille übertroffen werden. Damit erreichten die Schulmannschaften aus Nordrhein-Westfalen vor Baden-Württemberg und Berlin die meisten Medaillen. Im Medaillenspiegel belegt die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen Platz vier. Eine weitere Zahl belegt die hohe Ausgeglichenheit in allen Sportarten und allen Wettkampfklassen: lediglich eine Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen schaffte nicht den Sprung unter die besten acht der 16 Bundesländervertreter. Diese Bilanz kann auch kein anderes Bundesland aufweisen.

Positiv fiel auch ein vorher nicht so häufig beobachtetes "Wir-Gefühl" auf: dort wo mehrere Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen an einer Wettkampfstätte vertreten waren, unterstützten wettkampffreie Mannschaften lautstark die Sportlerinnen und Sportler in ihrem Wettkampf. Die allen gemeinsame Wärmekleidung, von den Sparkassen des Landes Nordrhein-Westfalen gesponsert, hat sicher auch zu dieser größeren Identifikation beigetragen.

Die Jungen des Steinhagener Gymnasiums erreichten im Volleyball in der Wettkampfklasse III als Gruppensieger direkt das Viertelfinale, das von den anderen Mannschaften aus Nordrheiin-Westfalen über die indirekte Qualifikation auch erreicht wurde. Nach einem äußerst spannenden Halbfinale konnten sich die Jungen dann im Finale gegen den Lokalmatador aus Berlin mit dem unerwarteten Sieg einen vorher nur erträumten Erfolg sichern. Die vielen Dreisatzspiele zeugen von dem ausgeglichenen Leistungsniveau der Mannschaften in Berlin: die Mädchen des Joseph-Hadydn-Gymnasiums (Senden, WK III ) als Dritte und die Jungen des Carl-Humann-Gymnasiums (Essen, WK II) als Vierte können das bezeugen.

Im Tischtennis wurden alle vier Teams aus Nordrhein-Westfalen Gruppensieger der Vorrunde. Die Mädchen des Lessing-Gymnasiums aus Düsseldorf mussten ihre beiden Spitzenspielerinnen für ein internationales Turnier in Spanien abstellen, obwohl beide Mädchen lieber in Berlin an den Start gegangen wären. Dennoch marschierte die Mannschaft bis ins Finale und konnte bei Ihrer ersten Teilnahme gleich mit dem Bundessieg einen tollen Erfolg erzielen. Mit dritten Plätzen des Gymnasiums Löhne (Mädchen, WK II), die bei ihrer sechsten Teilnahme in Folge zum sechsten Mal auf das Siegertreppchen kamen, und der Jungen des Josef-Albers-Gymnasiums (Bottrop, WK III) bei ihrer ersten Teilnahme rundeten die Vertreter der Sportart Tischtennis ihre gute Bilanz in Berlin ab.

Im Basketball schafften alle Teams aus Nordrhein-Westfalen den Sprung in die Zwischenrunde. Die Mädchen von Schloss Hagerhof aus Bad Honnef (Wettkampfklasse II) gewannen ihre Zwischenrunde und kämpften sich im Halbfinale gegen den letztjährigen Bundessieger bis ins Finale. Dort lieferten sie sich ein bis zur letzten Minute offenes Spiel und unterlagen am Ende in einem spannenden und hochklassigen Finale knapp. Das Theodor-Heuss-Gymnasium aus Hagen vertrat Nordrhein-Westfalen gleich in zwei Wettkampfklassen in der Sportart Basketball. Die Mädchen in der WK III und die Jungen in der WK II marschierten im Gleichklang bis in Halbfinale. Auch dann waren die Wege beider Mannschaften identisch: im Halbfinale unterlagen sie jeweils dem späteren Bundessieger, gewannen aber recht sicher im Spiel um Platz drei die Bronzemedaille.

Im Handball vertrat das Besselgymnasium aus Minden Nordrhein-Westfalen in zwei Wettkampfklassen: sowohl die Mädchen wie auch die Jungen (jeweils WK II) hatten als Vorrundensieger eine gute Ausgangsposition für die Hauptrunde. Diese wurde am zweiten Wettkampftag genutzt und von beiden Mannschaften die Teilnahme am Halbfinale erspielt. Dann wurde es für die Mädchen dramatisch: lediglich ein Tor trennte sie vom Finale, dafür konnten sie mit der gleichen knappsten Differenz das Spiel um Platz drei für sich entscheiden - dieses Mal sogar erst in der Verlängerung. Ebenso erging es den Jungen, die nach Halbfinalniederlage mit großem Kampfgeist das Spiel um Platz drei für sich entschieden.

Die Luisenschule aus Mülheim/Ruhr war als Titelverteidiger in der Sportart Badminton (WK II) am Start. Der erneute Erfolgsweg wurde erst im Halbfinale von dem Berliner Vertreter nach einem hochdramatischen, vorweggenommenen Endspiel gestoppt. Da war es gar nicht so einfach, bereits kurz darauf das 'kleine Finale' um Platz drei erfolgreich bestreiten zu müssen, was allen Spielrinnen und Spielern aber überzeugend gelang.

Premiere beim Bundesfinale in Berlin hatte im Gerätturnen die Wettkampfklasse IV (Jahrg. 1997-2000): in diesem Wettbewerb aus turnerischen Übungen und verschiedenen Sonderprüfungen waren erstmals in dieser Sportart seit vielen Jahren auch wieder die Jungen vertreten. Die Vertreter aus Nordrhein-Westfalen schlugen sich achtbar: die Mannschaften kamen auf den Plätzen fünf (Kardinal-von-Galen-Gymnasium, Mettingen - Jungen) und Platz sieben (Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium, Detmold - Mädchen) ein.

Das Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA war aber mehr als nur sportlicher Wettbewerb. Für Begegnungen, Kontakte, sich Kennenlernen, Auffrischen von Freundschaften, Besichtigungen von Museen, Theatern oder Musicals blieb bei allen sportlichen Begegnungen immer noch Zeit, so dass sicher alle Beteiligten, egal ob erstmalig oder zum wiederholten Male in Berlin, sich gerne an dieses Bundesfinale erinnern werden.

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Landessportfest der Schulen
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