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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Samstag, 30. April 2016
Berlin

Frühjahrsfinale JTFO 2016: NRW überaus erfolgreich

Die Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen zeigten sich beim diesjährigen Frühjahrsfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA in Top-Form. Mit drei Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen war Team NRW das zweiterfolgreichste Bundesland hinter Gastgeber Berlin. Hinzu kam noch eine Bronzemedaille im Rollstuhlbasketball bei JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS.

Die besten Schulmannschaften Deutschlands kämpften Ende April um den Titel "Bundessieger 2016" in den Indoor-Sportarten Badminton, Basketball, Handball, Volleyball, Tischtennis und Gerätturnen. Schon bei der Ankunft am Berliner Hauptbahnhof zeigten sich die NRW-Teams zuversichtlich und in bester Laune. Diese Zuversicht sollte sich auch in den Wettkämpfen und Ergebnissen widerspiegeln.

Für den "Türöffner" bei der Medaillenjagd sorgten am ersten Wettkampftag die Turnerinnen des Goethe-Gymnasiums aus Dortmund. Hinter den überragenden Turnerinnen des Ludwig-Frank-Gymnasiums Mannheim aus Baden-Württemberg, landeten die Mädchen des Goethe-Gymnasiums Dortmund in der Wettkampfklasse III auf einem hervorragenden zweiten Platz. Am nächsten Tag ging es mit der WK IV weiter. Hier konnten die Jungen vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium aus Mettingen einen fünften Platz belegen. Der achte Platz für die Mädchen vom Königin-Mathilde-Gymnasium der Stadt Herford komplettierte das gute Gesamtergebnis beim Turnen.

Im Basketball verschliefen die Jungen vom Pascal-Gymnasium aus Münster in der WK II komplett den Start in das Turnier und mussten mit zwei Niederlagen in der Vorrunde bereits frühzeitig alle Medaillenträume begraben. Schließlich reichte es noch zu einem neunten Platz. In der WK III lief es für die Münsteraner besser. Nach einem hauchdünn verlorenen Halbfinale gewann die Mannschaft klar mit 45:26 das Spiel um Platz 3 gegen Hessen und sicherten sich die Bronzemedaille. Ähnlich dramatisch lief es bei den Mädchen ab. Die WK II Mannschaft von Schloss Hagerhof führte im Halbfinale bereits mit 16 Punkten gegen das Team aus Halle und schenkte den sicher geglaubten Einzug in das Finale leichtfertig her. Der dritte Platz war in diesem Fall dann doch eher ein Trostpflaster. Zum Leidwesen von Hagerhof-Chef Michael Laufer verloren die jüngeren Mädchen dann auch noch das Spiel um Platz 3 in der Wettkampfklasse III und mussten sich mit einem ungeliebten vierten Platz begnügen.

Beim Volleyball konnten die Jungenmannschaften aus NRW bei der Medaillenvergabe nicht mitreden. Die Jungs vom Carl-Humann-Gymnasium belegten den sechsten Platz in der WK II, ebenso wie die Jungen des Gymnasiums Adolfinum aus Moers in der WK III. Besser machten es die Mädchen. Die Volleyballerinnen des Pascal-Gymnasiums aus Münster verloren zwar das Endspiel gegen die überragende Berliner Mannschaft, konnten sich am Ende aber doch über den zweiten Platz und die Silbermedaille in der WK II freuen. Viel enger ging es im Endspiel der WK III zwischen den Mädchen vom Reismann-Gymnasium aus Paderborn und der Mannschaft vom Schul- und Leistungssportzentrum Berlin zu. Mit zwei hauchdünn verlorenen Sätzen bei einem Punkteverhältnis von 47:51 hätte der Sieger auch NRW heißen können ... trotzdem ist der zweite Platz eine super Leistung der Paderbornerinnen.

Im Tischtennis sorgten die Mädchen des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums aus Kleve für eine echte Sensation. In der WK II konnten die Kleverinnen erst im Endspiel durch das überragende Team aus Hamburg gestoppt werden. Überglücklich nahmen die Mädchen bei der anschließenden Siegerehrung die Silbermedaillen entgegen. Die Mädchen vom Städtischen Gymnasium aus Löhne belegten in der WK III den siebten Platz. Die frischgebackenen Schulweltmeister vom Lessing-Gymnasium und Berufskolleg aus Düsseldorf konnten ihre Topform von der WM in Israel nicht ganz konservieren und damit ihren Titel von 2015 nicht verteidigen. Die Jungen in der WK II verloren das Endspiel knapp mit 5:4 gegen die Schüler der Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt am Main und freuten sich nur bedingt über Silber. In der WK III belegten die jüngeren Schüler vom Lessing nach verlorenem Viertelfinale den fünften Platz.

Eine erfolgreiche Titelverteidigung gelang dagegen dem Badminton-Team der Luisenschule aus Mülheim/Ruhr. In der WK II setzten sich die Mülheimer, deren Mannschaft mit vielen frischgebackenen Bronzemedaillengewinnern der ISF-Schulweltmeisterschaft auf Malta bestückt war, im Finale gegen den großen Rivalen aus Hamburg mit 5:2 durch und konnte somit wiederum die Goldmedaille gewinnen. Komplettiert wurde der Erfolg mit der Bronzemedaille für das WK III-Team. Somit wurde die Luisenschule, zusammen mit dem Goethe-Gymnasium aus Dortmund, die erfolgreichste NRW-Mannschaft.

Für die größten Erfolge im Team NRW sorgte diesmal die Sportart Handball. In der Wettkampfklasse II der Mädchen gewann das Hermann-Vöchting-Gymnasium aus Blomberg den Titel nach einem 11:9-Endspielerfolg über das Landesgymnasium für Sport Leipzig aus Sachsen. Und auch in der weiblichen WK III sicherte sich ein Team aus NRW den Titel: 14:12 hieß es am Ende für das Goethe-Gymnasium Dortmund, das es im Finale ebenfalls mit den Leipzigerinnen zu tun bekam. Nicht ganz so erfolgreich wie die Mädchen waren die Jungen. Die Handballer vom Besselgymnasium aus Minden belegten in der Endabrechnung den vierten (WK II) und fünften (WK III) Platz.

Mit insgesamt 12 Medaillen gewannen die Mannschaften aus NRW in absoluten Zahlen bundesweit die meisten Medaille. Bei der Siegerehrung im Rahmen der Abschlussfeier in der Max-Schmeling-Halle wurden somit auch die Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen am häufigsten aufgerufen. Entsprechend prächtig war die Stimmung auf der Abschlussparty ... Berlin ist eben immer eine Reise wert.