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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Samstag, 12. Mai 2012
Berlin

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA - Bundesfinale mit tollen Erfolgen für NRW-Schulen

Das Bundesfinale des weltweit größten Schulsportwettbewerbes JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA vom 8. - 12. Mai 2012 in Berlin war für die teilnehmenden Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen ein großer Erfolg. In den 21 Wettbewerben waren die Mannschaften aus NRW mit 9 erkämpften Medaillen das erfolgreichste Länderteam. Auch im Medaillenspiegel liegen die Mannschaften aus NRW mit 4 Goldmedaillen und 5 Silbermedaillen knapp hinter den Vertretungen aus der Bundeshauptstadt, die vor mehreren Jahren die drei Sportschulen Berlins zu einem Schul- und Sportleistungszentrum zusammengefasst haben, auf dem zweiten Platz. Mit 18 Teams in den 21 Wettbewerben unter den Top 8 haben die Mannschaften aus NRW ebenfalls einen Spitzenwert erreicht und unterstreichen das hohe schulsportliche Wettkampfniveau Nordrhein-Westfalens in den Sportarten Badminton, Basketball, Handball, Gerätturnen, Tischtennis und Volleyball.

Die Erfolge der Basketball-Teams sind dabei kaum noch zu toppen: in den letzten Jahren immer schon für Top-Platzierungen gut, haben sich in diesem Jahr erstmals alle vier Mannschaften für das jeweilige Finale qualifizieren können. Zwar benötigten die Mädchen von Schloß Hagerhof (Bad Honnef) in der Wettkampfklasse II im ersten Gruppenspiel sage und schreibe 15 (!) Wurfversuche um den ersten Turnierpunkt zu erzielen, doch dann kam das Team richtig in Fahrt. Weder in den Gruppenspielen noch in der Zwischenrunde waren die Mädchen von Hagerhof gefährdet. Nach dem Erfolg im Halbfinale fehlte nur noch ein Sieg zum ganz großen Erfolg: mit voller Konzentration ging die Mannschaft in das Finale und konnte mit einer großen kämpferischen Leistung den Turniersieg und damit den Bundessieg erspielen. Den gleichen erfolgreichen Weg mit ausschließlich meist deutlichen Erfolgen gingen die Mädchen des erstmals für Berlin qualifizierten Otto-Hahn-Gymnasiums (Herne) in der Wettkampfklasse III: erst im Finale mussten sie sich nach einem abwechlungsreichen Spiel dem großen Turnierfavoriten aus Berlin geschlagen geben. Ebenfalls ohne Niederlage stießen die Jungen des Reismann-Gymnasiums (Paderborn) in der Wettkampfklasse II ins Finale: nach einem Blitzstart in den ersten Minuten konnten sie das hohe eingeschlagene Tempo aber am dritten Turniertag nicht über die gesamte Spieldauer durchstehen, der Vorsprung schmolz und erst in den letzten Minuten wendete sich sich das Blatt zu Ungunsten der kommenden Sportschule. Die jüngere Garde der "Reismänner" in der Wettkampfklasse III musste in der Zwischenrunde gegen Berlin eine Niederlage hinnehmen, konnte aber gegen den Zwischenrundensieger der anderen Gruppe ebenfalls ins Finale vorstoßen. Wiederum gegen Berlin konnten sie das Spiel bis weit in den zweite Halbzeit offen gestalten, ehe dann die größeren Kraftreserven den Ausschlag zu Gunsten der Berliner gaben.

Im Badminton erreichten beide NRW-Mannschaften das Finale: die Luisenschule (Mülheim) gab in der Vorrunde sowie im Viertel- und Halbfinale dank einer sehr ausgeglichenen Besetzung nur wenige Sätze ab. Selbst im Finale demonstrierte die Mannschaft von der Ruhr ihre deutliche Überlegenheit und brachte das Endspiel mit 7:0 Spielen nach Hause. Da wurde zu recht ausgiebig der Bundessieg gefeiert. Nach dem Gruppensieg in der Vorrunde ging die Mannschaft des St. Antonius-Gymnasiums (Lüdinghausen) mit Zuversicht in die K.O-Runde: mit sicheren Erfolgen im Viertel- und Halbfinale hatte die Mannschaft das Endspiel und damit schon mehr als im letzten Jahr erreicht. Im Finale war dann allerdings der Vertreter aus Sachsen stärker. Mit Platz zwei auf Bundesebene übertraf die Mannschaft alle Erwartungen aus dem Umfeld.

Die Spielerinnen des Pascal-Gymnasiums (Münster) gingen in der Wettkampfklasse II als Titelverteidiger in das Volleyball-Turnier. Nach einer Vorrunde ohne Satzverlust stand die Mannschaft der Sportschule direkt im Viertelfinale. Dort setzte sich am zweiten Wettkampftag der Erfolgsweg fort: sowohl das Viertel- wie auch das Halbfinale konnte ebenfalls mit 2:0 Sätzen positiv entschieden werden. Im Finale war dann allerdings noch einmal volle Konzentration gefordert: nach einem äußerst engen ersten Satz mit dem minimalen Vorsprung von zwei Punkten, konnte nach einem erfolgreichen zweiten Satz der Turniersieg ohne Satzverlust und eine erfolgreiche Titelverteidgung gefeiert werden. Dies wussten die Mädchen mit dem Betreuerteam zu recht zu gestalten.

Titelverteidiger war auch das Lessing-Gymnasium (Düsseldorf) in der Sportart Tischtennis bei den Mädchen in der Wettkampfklasse II: eindrucksvoll demonstrierten die Mädchen, die im Tischtennis-Zentrum des Verbandes trainieren, ihre Spielstärke. Ohne Spielverlust ging es in die Spiele der K.O.-Runden. Aber auch im Viertel- und Halbfinale konnte keine Gegnerin die Spielerinnen der Sportschule gefährden. Erst im Finale musste ein Spiel abgegeben werden. Mit dieser eindrucksvollen Bilanz war der Bundessieg und damit eine erfolgreiche Titelverteidigung zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Jungen des Helmholtz-Gymnasiums (Essen) vertraten erstmals Nordrhein-Westfalen im Tischtennis beim Bundesfinale: in der Wettkampfklasse III konnten sie nach eindruckvoller Vorstellung in der Vorrunde in die K.O-Runden einziehen. Hier mussten sie im Viertel- und Halbfinale mit ebenbürdigen Gegnern lange um die Erfolge kämpfen. Erst im Finale konnte die Vertretung aus Hessen die kampf- und spielstarke Mannschaft stoppen.

Mit den Handball-Mädchen vom Hermann-Vöchting-Gymnasium (Blomberg, WK II) und den Tischtennis-Jungen vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (Neunkirchen (WK II) erreichten zwei weitere Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen nach großartigen Spielen jeweils das kleine Finale um Platz drei. In beiden Fällen wurde dieses Spiel aber verloren und die Mannschaften mussten sich mit dem etwas undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Das Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA war aber mehr als nur sportlicher Wettbewerb. Für Begegnungen, Kontakte, sich Kennenlernen, Auffrischen von Freunschaften, Besichtigungen von Museen, Theatern oder Musicals blieb bei allen sportlichen Begegnungen immer noch Zeit, so dass sicher alle Beteiligten, egal ob erstmalig oder zum wiederholten Male in Berlin, sich gerne an dieses Bundesfinale erinnern werden.


Landessportfest der Schulen
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Bundeswettbewerb der Schulen
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