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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Sonntag, 10. Mai 2009
Berlin

Schulen aus Nordrhein-Westfalen erfolgreich beim Frühjahrsfinale in Berlin

Hochmotiviert und überaus konzentriert gingen die Landessieger aus Nordrhein-Westfalen beim Frühjahrsfinale des bundesweiten Schulsportwettbewerbes JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA vom 5. - 9. Mai 2009 in Berlin an den Start. In den Sportarten Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis und Volleyball standen 20 Wettbewerbe auf dem Wettkampfprogramm. Während der abschließenden zentralen Siegerehrung in der Max-Schmeling Halle wurden zehn Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen auf dem Siegerpodest geehrt. Mit 3 x Gold, 3 x Silber und 4 x Bronze wurde aus nordrhein-westfälischer Sicht das beste Ergebnis seit Jahren erreicht.

Nachdem im letzten Jahr die Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel junge Schulsporttalente bei der Siegerehrung geehrt hatte, eröffnete dieses Mal am Eröffnungstag vor geladenen Gästen der Präsident des Bundesrates und amtierende Ministerpräsident des Saarlandes Peter Müller in Anwesenheit von Minister Dr. Ingo Wolf im Sitzungssaal des Bundesrates das Bundesfinale des weltgrößten Schulsportwettbewerbes.

Aus allen sechs Sportarten konnten sich erfreulicherweise Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen auf dem Siegerpodest platzieren. Dennoch hob sich der Bereich Basketball noch einmal positiv ab. Alle vier Mannschaften erreichten verlustpunktfrei die Zwischenrunde und mit weiteren Erfolgen überzeugend das jeweilige Halbfinale. Die Jungen des Apostelgymnasiums aus Köln (WK III) mussten sich dort dem späteren Bundessieger geschlagen geben, sicherten sich aber in einem mitreißenden Spiel den dritten Platz. Erst im Finale mussten die Jungen des Reismann-Gymnasiums aus Paderborn (WK II) die Überlegenheit des Vertreters aus Baden-Württemberg anerkennen. Sie wurden ebenso überzeugende Zweite wie die Mädchen vom Theodor-Heuss-Gymnasium aus Hagen (WK II), die im Finale allerdings Nervenflattern hatten und nicht zu ihrer normalen Form fanden. Alle Spiele überzeugend gewonnen und somit auch hochverdient Bundessieger die Mädchen von Schloss Hagerhof aus Bad Honnef (WK III), die überglücklich diesen sportlichen Erfolg ausgelassen feierten.

Im letzten Jahr bereits Medaillengewinner wollten die Jungen des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums aus Neunkirchen nach ihrem hart erkämpften Landessieg beim diesjährigen Bundesfinale mindestens genauso gut abschneiden. Nach erfolgreichen Gruppenspielen und den Siegen in den K.O-Runden des Viertel- und Halbfinales hatten sie ihr großes Ziel den Bundessieg vor Augen. Gegen die Vertretung aus Schleswig-Holstein gaben die beiden Doppelerfolge zu Beginn weitere Sicherheit, dennoch war erst nach dem letzten Ballwechsel des fünften Siegpunkes der Erfolg gewiss und die ganze Spannung entlud sich in einem nicht enden wollenden Freudentanz. Stolz nahm die Mannschaft in der von den Sparkassen gesponserten Ausstattung die Goldmedaille entgegen.

Ein weiterer Medaillenaspirant aus nordrhein-westfälischer Sicht war die gemischte Badminton Mannschaft der Luisenschule aus Mülheim (WKII). Nach klaren Siegen in den Gruppenspielen und erfolgreichem Viertelfinale traf das Team im Halbfinale erneut auf den letztjährigen Bundessieger aus Kaiserslautern. In diesem vorweg genommenen Endspiel gaben die Erfolge in den Doppel zu Beginn weitere Sicherheit. Dennoch war jedes der folgenden Spiele hart umkämpft und das Gesamtergebnis enger als es am Ende scheint. Im Finale wurde dann mit einem sicheren Sieg der Bundessieg perfekt gemacht.

Über starke Leistungen in der Gruppenphase und dem Ausschöpfen des spielerischen Potenzials in der Zwischenrunde hatten sich die Mädchen des Besselgymnasiums aus Minden in beiden Wettkampfklasse bis ins Halbfinale gespielt. Den Mädchen der WK II gelang mit großem kämpferischen Einsatz der Einzug ins Finale. Bis zur Halbzeit im Finale gut mitspielend, mussten die Mädchen in der zweiten Halbzeit dem Kräfteverschleiß des dreitägigen Turniers Tribut zollen. Der Lohn einer tollen Mannschaftsleistung war die Silbermedaillen. Die Mannschaft der WK III musste sich in einem packenden Halbfinale dem späteren Turniersieger aus Magdeburg nur mit einem Tor äußerst knapp geschlagen geben. Von diesem Spiel noch nicht regeneriert war dann das Spiel um Platz drei wenig später nicht zu gewinnen.

Nach dem Vorkampf knapp als vierte für das Finale der besten Vier am folgenden Tag qualifiziert, steigerten sich die Mädchen der Canisiusschule aus Ahaus im Endkampf des Gerätturnens der WK II deutlich. Risikobereitschaft und Engagement wurden mit einem nicht vorhersehbaren dritten Platz belohnt.

Ohne Satzverlust erreichten die Jungen des Carl-Humann-Gymnasiums aus Essen nach den Gruppenspiele und dem Viertelfinale das Halbfinale. Hier musste die Überlegenheit des späteren Bundessieger aus Berlin anerkannt werden. Nach einem spielerisch überzeugenden Sieg im Spiel um Platz drei war der erhoffte Medaillenplatz erreicht.

Das Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA aber mehr als nur sportlicher Wettbewerb. Für Begegnungen, Kontakte, sich Kennenlernen, Auffrischen von Freundschaften, Besichtigungen von Museen, Theatern oder Musicals blieb bei allen sportlichen Begegnungen immer noch Zeit, so dass sicher alle Beteiligten, egal ob erstmalig oder zum wiederholten Male in Berlin, sich gerne an dieses Bundesfinale erinnern werden.

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Landessportfest der Schulen
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