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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Montag, 09. Mai 2011
Berlin

Tolles Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA für die Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen

Hochmotiviert gingen die Landessieger aus Nordrhein-Westfalen beim Frühjahrsfinale des bundesweiten Schulsportwettbewerbes JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA vom 3. - 7. Mai 2011 in Berlin an den Start. In den Sportarten Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Tischtennis und Volleyball standen 21 Wettbewerbe auf dem Wettkampfprogramm. Während der abschließenden zentralen Siegerehrung in der Max-Schmeling Halle wurden neun Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen auf dem Siegerpodest geehrt. Mit 4 x Gold und 5 x Bronze wurde aus nordrhein-westfälischer Sicht das beste Ergebnis seit vielen Jahren erreicht.

Damit erkämpften sich die Schulmannschaften aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Berlin die meisten Siege und gemeinsam mit Baden-Württemberg die meisten Medaillen. Im Medaillenspiegel belegt die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen Platz zwei. Eine weitere Zahl belegt die hohe Ausgeglichenheit in allen Sportarten und Wettkampfklassen: lediglich eine von einundzwanzig Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen schaffte keinen einstelligen Platz im Wettstreit mit den 16 Bundesländervertretern. Diese Bilanz kann kein anderes Bundesland aufweisen.

Positiv fiel auch ein vorher nicht so häufig beobachtetes "Wir-Gefühl" auf: dort wo mehrere Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen an einer Wettkampfstätte vertreten waren, unterstützten wettkampffreie Mannschaften lautstark die Sportlerinnen und Sportler in ihrem Wettkampf. Die allen gemeinsame Wärmekleidung, von den Sparkassen des Landes Nordrhein-Westfalen gesponsert, hat sicher auch zu dieser größeren Identifikation beigetragen.

Für die Volleyballerinnen des Pascal-Gymasiums aus Münster (Wettkampfklasse II) endete die Vorrunde nach zwei klaren Siegen gegen den Vertreter aus Sachsen nach tollem Start doch noch mit einer Niederlage. Erfolge in der Viertelfinalqualifikation, dem Viertelfinale und im Halbfinale gegen Berlin brachten dann am zweiten Wettkampftag doch die erhoffte Finalteilnahme. Gegen die scheinbar übermächtige Mannschaft aus Schwerin blieben die Mädchen auch nach verlorenem ersten Satz hochkonzentriert, kämpften sich im zweiten Satz ins Spiel zurück und siegten schließlich im dritten Satz recht überzeugend.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das Turnier für die Tischtennis-Mädchen vom Lessing-Gymnasium aus Düsseldorf in der Wettkampfklasse III. Das letzte Vorrundenspiel wurde gegen die Vertretung aus Hessen äußerst knapp verloren. Dennoch wurde durch überzeugende Siege im Viertel- und Halbfinale das Endspiel erreicht. Gegner war - wie fast nicht anders zu erwarten - wiederum die Mannschaft aus Hessen. Sehr nervös, aber dennoch hoch konzentriert, gingen die Mädchen an die Platten und erkämpften Spiel um Spiel. Am Ende stand ein souveräner Erfolg, den in dieser Form keiner der zahlreich anwesenden Experten oder die Spielerinnen selber erwartet hatten.

Ganz andere Voraussetzungen bei den Jungen des Mauritius-Gymnasiums aus Büren (Wettkampfklasse III): erstmals überhaupt am Wettbewerb in der Sportart Tischtennis teilnehmend und gleich Landessieger geworden, setzte sich der Traum im Bundesfinale fort. Es folgte Sieg auf Sieg - sowohl in der Gruppenphase wie auch in den K.O-Runden. Selbst im Finale war der Erfolg zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet und vor lauter Überraschung über sich selbst fiel der Siegerjubel im Vergleich zu vielen anderen erfolgreichen Mannschaften recht verhalten aus.

Den vierten Erfolg aus nordrhein-westfälischer Sicht steuerten die Mädchen des Hermann-Vöchting-Gymnasiums aus Blomberg im Handball in der Wettkampfklasse II bei. Nach der Gruppenphase und der Zwischenrunde noch ungeschlagen stellte auch das Halbfinale für diese sehr gut eingespielte Mannschaft kein Problem dar. Im Finale ging es dann erneut gegen den Vertretung aus Brandenburg, die in der Gruppenphase schon einmal knapp geschlagen werden konnte. Dennoch waren sich alle der schweren Aufgabe gegen Frankfurt/0der bewusst: in der ersten Halbzeit wurde mit allen für ein erfolgreiches Handballspiel notwendigen technischen und taktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Grundstein für den Erfolg gelegt. Nach einem erfolgreichen Sieben-Meter in der letzten Spielsekunde war dann nach dem Schlusspfiff kein Halten mehr und die Mannschaft feierte nach einem anstrengenden Turnier erschöpft aber dennoch überglücklich diesen nicht unbedingt zu erwartenden Erfolg.

Zu diesen Siegen erreichten Teams aus Nordrhein-Westfalen noch fünf Mal jeweils als Drittplatzierte das Siegertreppchen: im Basketball schafften dies beide Mädchenmannschaften. Das Theodor-Heuss-Gymnasium aus Hagen (WK III) war nach überwiegend hohen Siegen in der Gruppen- und Zwischenrunde erst im Halbfinale zu stoppen. Mit einer Energieleistung sicherte sich das junge Team dann aber im kleinen Finale noch Platz drei. In der Wettkampfklasse II schaffte die jeweils fast identische Mannschaft von Schloss Hagerhof zum vierten Mal in Folge einen Platz auf dem Siegerpodest zu erspielen: der erfolgreiche Siegeszug der Mädchen wurde erst in einem bis zur letzten Spielsekunde spannendem Halbfinale äußerst knapp gestoppt.

Tolle Erfolge für das Carl-Humann-Gymnasium aus Essen. In der Wettkampfklasse III war erst im Halbfinale die Vertretung aus Berlin für die Jungen aus der Volleyballhochburg zu stark auf dem Weg in das mögliche Finale. Noch knapper scheiterte die Mannschaft der Wettkampfklasse II: bis zum Halbfinale noch ohne Satzverlust unterlagen die Jungen im dritten Satz mit 14:16. Beide Teams sicherten sich im kleinen Finale überzeugend den dritten Platz.

Großer Erfolg für die Badminton-Mannschaft des St. Antonius-Gymnasiums aus Lüdinghausen. Das junge Team wurde mit überzeugenden Mannschaftsleistungen erst im Halbfinale gestoppt, konnte aber mit einer kämpferischen Leistung das kleine Finale für sich entscheiden.

Die Hand an den Medaillen hatten auch die Mädchen der St. Ursula Realschule aus Attendorn (Handball, WK III) und die Jungen des Reismann-Gymnasiums aus Paderborn (Basketball, WK II): beide Teams verpassten nach jeweils einem tollen Turnier in den kleinen Finalspielen den Sprung auf das Siegerpodest.

Das Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA war aber mehr als nur sportlicher Wettbewerb. Für Begegnungen, Kontakte, sich Kennenlernen, Auffrischen von Freundschaften, Besichtigungen von Museen, Theatern oder Musicals blieb bei allen sportlichen Begegnungen immer noch Zeit, so dass sicher alle Beteiligten, egal ob erstmalig oder zum wiederholten Male in Berlin, sich gerne an dieses Bundesfinale erinnern werden.

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Landessportfest der Schulen
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