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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Freitag, 28. Februar 2014

Winter-Bundesfinale 2014

Winter-Bundesfinale 2014

Winter-Bundesfinale 2014

Winter-Bundesfinale 2014

Winter-Bundesfinale 2014

Winter-Bundesfinale 2014

Das diesjährige Winter-Bundesfinale, das bereits zum 14. Mal in der Schwarzwaldgemeinde Schonach stattfand, schloss sich nahtlos an die Olympischen Winterspiele in Sotschi an.

Ca. 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 16 Bundesländern traten beim Winter-Bundesfinale 2014 in den Sportarten Skilanglauf, Skisprung und Alpin gegeneinander an, um ihre besten Mannschaften zu ermitteln und sorgten so für eine würdige Fortsetzung der Wettkämpfe der "echten" Olympioniken.

Am Anreisetag herrschte in der Don-Clemente-Schule in Schonach reger Betrieb, denn alle Schülerinnen und Schüler, Betreuer und Offizielle mussten sich dort akkreditieren. Dabei strahlten die Teilnehmer mit der Sonne um die Wette. Eine besondere Motivation für die Athletinnen und Athleten war sicherlich die Tatsache, dass sie an den gleichen Wettkampfstätten antreten durften wie ihre Kollegen aus den unzähligen Weltcups in der Nordischen Kombination. Allerdings mussten die Organisatoren im Skistadion Wittenbach mit sehr wenig Schnee auskommen, konnten aber dennoch eine bestens vorbereitete Wettkampfstätte präsentieren. Dies war dem unermüdlichen Einsatz der vielen fleißigen Helfer aus der Gemeinde Schonach zu verdanken. Um die Stecke zu schonen, fand das Training aber auf der Skirollerstrecke in Weißenbach statt.

Traumhafte Bedingungen erwarteten die jungen Skispringerinnen und Skispringer an der Jugendschanze (K2) in Schönwald. Auch die Alpinfahrer waren mit den Örtlichkeiten bestens zufrieden. Ihre Wettkämpfe wurden kurzerhand an den 50km entfernten Feldberg verlegt, wo noch satt Schnee lag.

Das Sportprogramm während der Eröffnungsfeier zeigte, dass sich in Schonach längst nicht alles um Wintersport dreht, denn auch turnerische und tänzerische Showacts gehörten zum Programm. Höhepunkt bei einer Aprés-Ski Party war der Auftritt von "Cascada" am Showtruck des Hauptsponsors Deutsche Bahn.

Die Siegerehrung mit anschließender Disco, organisiert von der Deutschen Olympischen Akademie, war der krönende Abschluss des Winterfinales. Insgesamt sechs JTFO-Bundessieger, sowie die siegreichen Teams von JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS wurden im Haus des Gastes im Rahmen der DOA-Actiontime geehrt.

In guter Tradition hatte die DOA auch erfolgreiche Spitzensportler eingeladen, die im Athletentalk Rede und Antwort standen. Gekommen waren die aktuelle Sportlerin des Jahres, Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll, sowie der vierfache Juniorenweltmeister im Biathlon, Benedikt Doll. Beide gaben den Nachwuchssportlern im Publikum viele wertvolle Tipps und erzählten aus ihrem Leben als Spitzensportler

So erlebten unsere NRW-Sportler die Wettkämpfe:

Langlauf
Offiziell treten die JTFO-Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Schonacher Wittenberg-Stadion zum Skilanglauf an, mit dem klassischen Skilanglauf in der Loipe hat die Disziplin aber inzwischen kaum mehr etwas zu tun. Hindernisse wie Schlupftore und Sprungschanze, Aufgaben wie Achterlaufen oder rückwärts ein Tor passieren erschwerten den Athleten das Leben enorm. Insgesamt zehn solcher technischen Schwierigkeiten waren in die Strecke eingebaut. Für die Gesamtmannschaftswertung zählten Einzel- und Staffelzeiten.

Unsere WKIV-Nachwuchsathleten vom Städtischen Gymnasium Bad Laasphe belegten unter 23 teilnehmenden  Teams einen hervorragenden 6. Platz. In der WKIII konnten die Mädchen vom Johannes-Althusius-Gymnasium aus Bad Berleburg Rang 9 erreichen. In der WKIII-Jungenwertung wurden die Läufer vom Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Winterberg Neunter.

Skisprung
Bei strahlendem Sonnenschein stürzten sich die jungen Adler des Regionalteams NRW mit bis zu 40 km/h Richtung Tal. Vorher galt es aber, die 137 Stufen der Schanze zu Fuß zu erklimmen - und das in voller Montur und mit den schweren Skiern auf den Schultern. Der Skisprungwettbewerb lief auf sehr hohem Niveau ab. Der Schanzenrekord hatte bislang bei 23 Metern gelegen und wurde von einer Springerin aus dem Regionalteam Allgäu sogar auf 23,5 Meter verbessert. Unsere jungen Springerinnen und Springer, alle erst Jahrgang 2003 und 2004, wurden Neunter.

Alpin
Der Vielseitigkeitslauf beim JTFO-Winterfinale Ski-Alpin ist die Disziplin für die Adrenalin-Junkies unter den Wintersportlern. Die 1,4km lange Parcours-Stecke ist eine einzigartige Kombination aus Riesenslalom, Slalom und Kurven. Am 2. Wettkampftag folgte ein Parallelslalom (Parallel-Wettbewerb mit Riesenslalom-Toren und -Flaggen) bei dem es darum ging, als Erster das Ziel zu erreichen. Die Teams erhielten gemäß ihrer Platzierung in jedem der beiden Wettbewerbe Punkte nach dem Modus des DSV-Schülercups. Abschließend belegte das Regionalteam NRW einen fantastischen 4. Platz !!