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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Donnerstag, 23. Februar 2017
Nesselwang

Winterfinale JTFO /JTFP 2017

Aus Nesselwang wurde Nesselwängle ... Wetterkapriolen sorgten dafür, dass das Winterfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA / FÜR PARALYMPICS in Nesselwang mit den Wettbewerben im Skilanglauf nach Österreich in die Schwestergemeinde Nesselwängle ausweichen musste.

Zum wiederholten Mal war Nesselwang im Allgäu die Austragungsstätte für die Winterdisziplinen beim Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA / JUGEND TRAINIERT FÜ PARALYMPICS. Und wie bereits 2016 so waren auch in diesem Jahr alle Bundesländer mit Mannschaften vertreten. Nesselwang präsentierte sich auch dieses Mal wieder als ein offener, freundlicher, gut organisierter und zugleich improvisationsfähiger Gastgeber

In den fünf Tagen standen Entscheidungen im Skilanglauf, im Skispringen und im Ski Alpin an. Ein entscheidender Vorteil von Nesselwang, nämlich die unmittelbare Nähe von Skilanglauf-Arena und Slalom-Hang kam leider in diesem Jahr nicht zum Tragen.

Nachdem wochenlang allerbeste Bedingungen für Wintersport rund um die Alpspitzbahn herrschten, zog ein paar Tage vor dem Winterfinale JTFO/JTFP ein Regengebiet durch, welches die weißes Pracht dahinschmelzen ließ. Nach eingehenden Beratungen und diversen Gesprächen mit den Nachbargemeinden wurde der Entschluss bekannt gegeben, die Skilanglaufwettbewerbe in das benachbarte Tannheimer Tal (Österreich) in die Schwestergemeinde Nesselwängle zu verlegen. Ein Riesenkompliment verdienen sich hier alle, die an dieser logistischen Herkulesaufgabe beteiligt waren und die Wettkämpfe erst möglich gemacht haben.

Nun galt es auch für die Mannschaften neue Überlegungen beispielsweise für den Transport der Mannschaften anzustellen.

Am ersten Wettkampftag zeigte sich das Wetter auch größtenteils noch von seiner guten Seite, so dass die alpinen Skiläufer bereits ihren ersten Wertungsdurchgang fahren konnten. Die Skilangläufer und die Skispringer nutzen diesen Tag zur Besichtigung der Wettkampfstätten und zu einem ersten Training.

In der Nacht zum zweiten Wettkampftag kam dann der große Regen, welcher es für die Aktiven aber auch für die Organisatoren sehr schwer machte.

In der Endabrechnung gab es für die Skilanglaufmannschaften aus NRW gute Top-Ten-Platzierungen. Die Jungen (WK III) des Geschwister-Scholl-Gymnasiums aus Winterberg und die Mixed-Mannschaft (WK IV) des Städtischen Gymnasiums aus Bad Laasphe belegten nach tollen Laufleistungen jeweils einen zehnen Platz. Die Mädchen (WK III) aus Winterberg konnten sogar einen sehr guten achten Platz für sich verbuchen.

Die Skispringer waren leider krankheitsbedingt dezimiert und konnten so nicht ernsthaft in den Medaillenkampf eingreifen. So wurde bei den kleinen Skiadlern aus der Not eine Tugend gemacht und zusammen mit dem Regionalteam Hessen spontan eine Sprunggemeinschaft aufgemacht. Mehr als Plätze am Tabellenende sprangen aber leider für das Regionalteam NRW nicht heraus.

Aus der Sicht Nordrhein-Westfalens lieferten die alpinen Skiläufer die Höhepunkte des Winterfinals 2017. Sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen waren zwei starke Regionalteams aus NRW am Start, die sich vor der Übermacht der "Skiländer" Bayern, Thüringen und Sachsen nicht fürchten mussten.

Am ersten Wettkampftag stand zunächst ein Vielseitigkeitsparcours auf dem Programm. Mit viel Können und Geschick meisterten beide Mannschaften den viel vielen Schwierigkeiten gespickten Slalomkurs und belegten am Ende in der Zwischenwertung jeweils Platz zwei hinter den Schulen aus Garmisch-Partenkirchen.

Der für den nächsten Tag angesetzte Parallelslalom, der als Highlight dieses Winterfinals unter Flutlicht und mit einer großen Party im Zielgelände stattfinden sollte, musste leider aufgrund starker Regenfälle um einen Tag verschoben werden. Diese Entscheidung der Organisationleitung erwies sich als richtig, da am Abschlusstag beste Bedingungen auf der Piste herrschten.

In spannenden Vorrunden- und Finalläufen präsentierten sich die Skiläufer (-innen) in glänzender Verfassung und belegten im Gesamtklassement Platz zwei bei den Mädchen und Platz drei bei den Jungen. Der wohlverdiente Lohn waren dann die Silber- und Bronzemedaillen aus der Hand der ehemaligen Weltklasseskiläuferin Irene Epple (Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1980 in Lake Placid im Riesenslalom) bei der feierlichen Abschlussveranstaltung in der Alpspitzhalle in Nesselwang.