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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Triathlon
Mittwoch, 19. Juni 2013
Greven

Landesmeisterschaft Triathlon WKIII

Eine perfekt ausgerichtete Veranstaltung konnten Athleten, Zuschauer und Presse bei der Triathlon-Landesmeisterschaft in Greven im schönen Münsterland erleben.

Nachdem es sich noch im vergangenen Jahr "nur" um einen Demonstrationswettbewerb zur Sportart Triathlon gehandelt hatte, ging es in diesem Jahr um die echte Teilnahme am Bundesfinale in Berlin, denn diese faszinierende Sportart gehört im Jahr 2013 erstmalig zum offiziellen Standardprogramm des Wettbewerbs JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA.

Der zuständige Ausschuss für den Schulsport im Kreis Steinfurt hatte im TVE Greven einen kompetenten Mitstreiter für die Durchführung dieser sehr aufwändigen Veranstaltung gefunden. Mit viel Herzblut hatten die Mitglieder der Triathlonabteilung bereits am Vorabend eine riesige Wechselzone eingerichtet, in der 186 Athleten Platz finden sollten. Mit Schulnamen versehene Wechselplatzschilder gehörten ebenso zur professionellen Vorbereitung, wie die Anschaffung von gedruckten Schul-Startnummern oder tolle Badekappen mit dem Spezialaufdruck "JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA".

Kampfrichter, Sanitäter, Streckenposten und Sporthelfern der umliegenden Schulen mitgezählt, waren etwa 50 Leute im Einsatz, um einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs zu ermöglichen. Die Zeitnahme mit angeschlossener EDV ermöglichte unmittelbar nach Zieleinlauf einen Überblick über Platzierungen und Endzeiten des Staffelwettkampfes (3 Mädchen/3 Jungen).

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss und die ersten Schwimmerinnen sprinteten über die 200m-Strecke. Immer im Wechsel Mädchen/Junge mussten dann die Mitschüler aus der sechsköpfigen Mannschaft ran. Der letzte Schwimmer sorgte für ein zügiges Abklatschen in der Wechselzone, die sich auf einer Wiese nebenan befand. Dort wartete bereits die Startschwimmerin, die sich jetzt aber über ein 3km-Rennen auf dem Mountainbike beweisen musste. Spannend war das Abklatschen in der Radstaffel, denn in der Wechselzone musste das Rad erst bis zum Partner geschoben werden. Die meisten Teams hatten zwei oder mehr Räder dabei, um den Zeitverlust so gering wie möglich zu halten. Beim Lauf über die abschließende 1000m-Strecke kamen alle mächtig ins Schwitzen, denn das Thermometer zeigte fast 35 Grad. Unvorstellbar, wie Triathlon-Profis bei solchen Temperaturen eine Belastung über 180km auf dem Rad und einen abschließenden Marathonlauf durchstehen.

Die Bronzemedaillen gingen an das Triathlon-Team vom Goethe-Gymnasium aus Dortmund.

Silber erhielten die Schülerinnen und Schüler des Marianne-Weber-Gymnasiums aus Lemgo. Mit einem Vorsprung von 82 Sekunden belegte die Mannschaft des Tannenbusch-Gymnasiums aus Bonn den ersten Platz und konnte den "Hauptpreis" abstauben.

Neben Goldmedaillen, Siegerpokal und einem Satz Polo-Mannschafts-Hemden gab es die verdiente Einladung zum Bundesfinale im September. Dort trifft man dann auf die Siegerteams der anderen Bundesländer. Rund um das Berliner Olympiastadion geht es dann zur Sache.


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