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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Fußball
Mittwoch, 01. Juni 2016
Werdohl

Landesmeisterschaft Fußball (Jungen)

Die Landesmeisterschaft Fußball 2016 bei den Jungen stand ganz im Zeichen des Regens. Gewaltige Wassermassen und heftige Gewitter kamen an diesem Tag in Nordrhein-Westfalen und im gesamten Bundesgebiet aus dem dunklen Himmel und führten stellenweise zu schweren Überflutungen.

Diese Prognosen trieben tiefe Sorgenfalten in die Gesichter der Organisatoren und Mannschaften. Im Märkischen Kreis und speziell in Werdohl nahm der Regen zwar im Laufe des Tages immer stärker zu, jedoch die befürchtete Absage oder der Abbruch des Landesfinals blieb aus. Da die Temperaturen erträglich waren und der Wind ausblieb, trotzten die wettererprobten Jungs dem Regen und lieferten spannende und faire Spiele ab.

Pünktlich zur Siegerehrung kam ein riesiger Regenguss, so dass es wohl zu einer der schnellsten Siegerehrungen im der Geschichte des Landessportfestes kam.

Die Wettkampfklasse II spielte auf Naturrasen, der aufgrund des regenfreien Dienstages am Abend nach dem Mädchenfinale noch einmal gemäht und auf Wettkampfhöhe gebracht werden konnte. Im Modus "Jeder gegen Jeden" spielten die Sieger der Regierungsbezirksfinals gegeneinander. Am Ende des Tages blieb die Mannschaft des Apostelgymnasium aus Köln (wenn auch durch zwei glückliche Last-Minute-Tore) ungeschlagen und sicherte sich somit den Titel des "Landesmeisters 2016" und, damit verbunden, den begehrte "Ticket" nach Berlin zum Herbstfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA 2016.

In der Wettkampfklasse III kam es in der letzten Begegnung zu einem echten Endspiel ... und zu einem regelrechten Drama. Die Mannschaften der Gesamtschule Berger Feld aus Gelsenkirchen und des Helmholtz-Gymnasiums aus Bielefeld hatten nach dem dritten Spiel jeweils drei Siege und damit 10 Punkte auf ihrem Konto, wobei die Berger Felder die bessere Tordifferenz aufwiesen. Die Bielefelder mussten somit gewinnen, ein Unentschieden würde den Gelsenkirchenern schon reichen. Beiden Mannschaften merkte man die Anspannung an, denn schließlich ging es auch in dieser Wettkampfklasse um das Ticket nach Berlin.

Das Helmholtz-Gymnasium hatte den besseren Start und ging mit 1:0 in Führung. Die Jungen der Gesamtschule Berger Feld konnten zwar ausgleichen, aber durch einen Foulelfmeter gingen die Bielefelder wiederum in Führung, was die Tabellenführung bedeutete und damit die Teilnahme am JTFO-Bundesfinale. Kurz vor Schluss kam es zu der tragischsten Szene im gesamten Turnier. Eine lange, hohe Flanke aus dem Mittelfeld setzte heftig auf dem nassen Kunstrasen auf und senkte sich über den herauslaufenden Bielefelder Torhüter hinweg in dessen Tor zum 2:2 Unentschieden. Kurz danach kam der Abpfiff mit einer jubelnden Gelsenkirchener Mannschaft auf der einen Seite und einer traurigen Bielefelder Mannschaft mit einem untröstlichen Torhüter auf der anderen Seite. Als schwachen Trost sei hier angeführt, dass ähnliche Missgeschicke schon prominenteren Torhütern in wichtigen Spielen passiert sind, wie beispielsweise Toni Schumacher im WM-Endspiel 1986 gegen Argentinien.


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