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Sportland
Nordrhein-Westfalen - Landessportfest der Schulen
Freitag, 06. Mai 2016

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Frühjahrsfinale JTFP in Berlin – Bronzemedaille für die Anna-Freud Rollibasketballer

Für das Frühjahrsfinale JTFP in Berlin hatten sich die Goalballer der von-Vincke Schule aus Soest ( Förderschule Sehen) und die Tischtennisspieler und Rollibasketballer der Anna-Freud Schule aus Koeln (Förderschule körperliche und motorische Entwicklung) qualifiziert.

Auf dem Weg der Inklusion waren diesmal die NRW Teilnehmer von JTFO /JTFP mit gemeinsamen Sweat Shirt Jacken ausgestattet. Darüber haben sich alle JTFP Teilnehmer super gefreut, der Wiedererkennungseffekt und die Zugehörigkeit zur NRW Familie ist dadurch enorm gewachsen.

Die Sporthallenbelegung durch Flüchtlinge und Asylbewerber beeinflussten auch das diesjährige Frühjahrsfinale. Daraus resultierten längere Fahrzeiten zu den einzelnen Sportstätten, inklusive Wettbewerbe von JTFP /JTFO mussten zum Teil wieder getrennt ausgetragen werden (Tischtennis).

Beeindruckend war wie immer die Siegerehrung in der Max Schmeling Halle. Mit einer gelungenen Mischung aus Artistik, Filmclips über das JTFO/JTFP Geschehen, den Siegerehrungen und natürlich der Disco gelang den Organisatoren wieder ein kurzweiliges Programm, was allen Teilnehmern viel Spaß bereitete.

Rollstuhlbasketball

Nachdem die Anna-Freud-Schule im letzten Jahr im kleinen Finale den undankbaren vierten Platz belegt hatten, sind die Rollibasketballer in diesem Jahr nicht mit so großen Erwartungen nach Berlin gefahren, zumal sie nicht die Spielstärke vom letzten Jahr hatten , bedingt durch Schulwechsel und altersbedingte Ausfälle.

Engagiert und motiviert wie immer sind die Kölner ins Turnier gestartet. In der Vorrunde verloren sie nur gegen den Turnierfavoriten aus Hannover und gelangten so souverän ins Viertelfinale, das sie auch sicher gewannen. Im Halbfinale trafen die Kölner auf die spielstarken Berliner Rollibasketballer, gegen die sie dann auch erwartungsgemäß verloren. So standen die Kölner auch in diesem Jahr wieder im Finale um Platz 3, dass übrigens in diesem Jahr nicht in die Siegerehrung in der Max Schmeling Halle eingebunden war, sondern in der Peter Ustinov Sporthalle stattfand.

Mit dem Mecklenburgischen Förderzentrum Schwerin hatten die Kölner einen unangenehmen Gegner, der die Partie lange Zeit offen halten konnte. Erst in der 2. Halbzeit fanden die Kölner zur alten Spielstärke zurück und konnten letztendlich mit einem 23:15 Sieg Platz Drei erreichen. Nach der Finalniederlage im letzten Jahr war die Freude bei den Kölnern Rollibasketballern über den Sieg riesig groß.

Tischtennis

War das Tischtennisturnier bisher ein inklusiver Wettbewerb zwischen JTFO und JTFP mit gemeinsamer Spielstätte, aber differenzierter Wertung, so musste dieses Turnier in diesem Jahr infolge der Hallenbelegungen räumlich getrennt werden.

Als Turnierdritter beim letzten Bundesfinale sind die Tischtennisspieler der Anna-Freud-Schule zum Turnier angereist. Ihre Spielstärke konnten sie auch in der Vorrunde beweisen. Als Gruppenzweiter zogen sie in das Viertelfinale ein, dass sie gegen das Schulzentrum Rostock knapp gewonnen hatten.

Ein Sieg gegen die Berliner Carl von Linne Schule (spätere Bundessieger 2016) war für die Kölner unerreichbar, hier verloren sie klar mit 0:6.

Doch im Kampf um Platz 3 gegen das Förderzentrum Dresden wurde die Partie erst in den letzten Sätzen entschieden. Das Spiel endete 3:3, doch die Dresdener hatten einen Spielgewinn mehr zu verzeichnen und gewannen damit die Bronzemedaille. Für die Kölner war diese Niederlage sehr enttäuschend, doch immerhin sind sie mit dieser Leistung  die 4.beste deutsche Tischtennismannschaft im Bereich der Förderschulen für körperliche und motorische Entwicklung.   Die Finalebegegnungen  JTFP um Platz 1-4 wurde übrigens wieder gemeinsam mit dem Finale JTFO in einer Nebenhalle der Max Schmeling Halle ausgetragen.  

Goalball

Die Goalballer waren von den Hallenbelegungen am stärksten betroffen. Sie mussten zu ihren Spielen bis nach Gatow fahren, was letztendlich jeweils eine Busfahrt von fast 2 Stunden bedeutete. Frühes Aufstehen und spätes Heimkehren ins Hotel waren daher angesagt.

Sehr eng ist inzwischen der Kontakt zwischen den einzelnen Goalballmannschaften der verschiedenen Bundesländern, hier ist in in kurzer Zeit eine echte Goalballfamilie gewachsen.

Außergewöhnlich war auch das Engagement der Mary Poppins Grundschule. Alle Klassen besuchten wechselweise das Turnier, vorbildlich leise schauten die Schüler beim Turnier zu. Besonders war auch der Kontakt zwischen Schülern, Spielern und Kampfrichtern während des Turniers. Immer wieder erklärten die Kampfrichter während den Spielpausen den Schülern und Lehrern die Spielregeln, die Schüler durften sich auch mal beim Goalball ausprobieren. Eine ganz besondere Aktion war ein Workshop für Lehrer und Eltern der Grundschule am Mittwoch abend, bei dem die Kampfrichter das Goalballspiel erklärten und es auch Gelegenheit zum Spielen gab.

Das Spielniveau hat sich auch in diesem Jahr enorm gesteigert, das bezieht sich auch auf den NRW Vertreter.  Nachdem im letzten Jahr die von Vincke Schule aus Soest noch Platz 6 belegt hatte standen die Goalballer aus Soest nach einem guten Vorrundenturnier im Halbfinale. Das verloren sie allerdings klar gegen den späteren Bundessieger aus Neukloster. Im kleinen Finale um Platz 3 gegen das Förderzentrum Sehen aus Nürnberg stand die Partie lange Zeit offen, kurz vor Spielende war der Spielstand 5:5, doch leider verloren die Soester dann ihre Konzentration und damit auch das Spiel (5:8). Die Trauer über das verlorene Spiel war beim gesamten Team sehr groß, doch mit Platz 4 gelang der von Vincke Schule eine Platzierung, mit der zu Turnierbeginn keiner gerechnet hätte.


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