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sportland nordrhein-westfalen - frauen-fußball-wm 2011

Berufliche Ausbildung

Nach der Entscheidung für ein berufliches Feld geht es darum, die richtige Ausbildung und damit den richtigen Einstieg auf dem Weg dorthin zu wählen. Leistungssportlerinnen und -sportler haben im Laufe ihrer Karriere in der Regel besondere Fähigkeiten entwickelt, die auch im späteren Berufsleben von Bedeutung sind und von vielen Unternehmen in besonderem Maße geschätzt werden. Hierdurch heben sich die jungen Sporttalente vielfach von ihren Mitbewerbern ab und haben deshalb in einem Bewerbungsverfahren klare Vorteile. In enger Zusammenarbeit mit der Laufbahnberatung werden diese besonderen Persönlichkeitsmerkmale herausgearbeitet und die Athletinnen und Athleten auf die Bewerbungsgespräche vorbereitet.

Bei den Sportförderstellen der Bundeswehr, der Bundespolizei und des Bundeszolls haben Spitzensportlerinnen und -sportlern gute Rahmenbedingungen für ihr Hochleistungstraining.  Auch die Polizei in NRW bietet Nachwuchskadersportlerinnen und -sportlern nach dem Schulabschluss (Fachhochschulreife/Abitur) eine Berufsausbildung an, die Leistungssport und Ausbildung parallel ermöglicht. Nach dem Abschluss der Ausbildung erfolgt die Übernahme in den gehobenen Polizeivollzugsdienst des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nicht nur im Öffentlichen Dienst, sondern auch bei ausgewählten Unternehmen (z.B. Bertelsmann AG, Bayer AG, Deutsche Annington) gibt es Berufsausbildungen für Leistungssportlerinnen und -sportler, die die Fortsetzung der Sportkarriere ermöglichen.

Es werden Gespräche geführt, um weitere Unternehmen zu finden, die durch entsprechende Maßnahmen die Kadersportlerinnen und -sportler unterstützen. Dazu zählen besonders Arbeitsverhältnisse mit flexiblen Arbeitszeiten oder individuelle Vertragsmodelle für Spitzensportlerinnen und -sportler.