Sportland.nrw

Hochschulstudium

Das Land Nordrhein Westfalen hat sich gemeinsam mit den Hochschulen und den Sportorganisationen im „Jahr des Hochschulsports in NRW“ (2003) der bundesweiten Initiative „Öffnet externen Link in neuem FensterPartnerhochschulen des Spitzensports“ angeschlossen und  Rahmenbedingungen geschaffen, die es Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern ermöglichen, Höchstleistungen in ihrer jeweiligen Disziplin zu erbringen und gleichzeitig ihre berufliche Ausbildung mit Erfolg und innerhalb eines vertretbaren zeitlichen Rahmens abzuschließen.

Hochschulzulassung
In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Profilquote für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Sie können vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern eine Zulassung erhalten, wenn
• sie A-, B-, C-Kader sind,
• in der Hochschulsatzung eine entsprechende Passage enthalten ist (das ist bei den meisten Hochschulen der Fall) und
• die Zulassung zu dem erwünschten Studienfach allein durch die Hochschule entschieden wird.

Bis zur allgemeinen Einführung der Profilquote gilt für die NC-Studiengänge, dass die Zulassungschancen der Spitzensportlerinnen und -sportler durch Anträge auf Nachteilsausgleich verbessert werden können. Voraussetzung sind Schulgutachten, die belegen, dass die Bewerberin oder der Bewerber durch Spitzensport gehindert war, die Abiturprüfung mit einer besseren Durchschnittsnote oder früher abzulegen. Informationen und Unterlagen gibt es bei der Öffnet externen Link in neuem FensterStiftung für Hochschulzulassung.

Studienorganisation und Ablauf von Studium und Prüfungen
Die zeitliche Beanspruchung der Athletinnen und Athleten durch Training, Lehrgänge und Wettkämpfe erfordert eine hohe Flexibilität in der Studienorganisation und auch beim Ablegen von Prüfungen. Hier kommt es einerseits auf eine ständige Kommunikation zwischen den Aktiven, Laufbahnberatungen und Hochschulen an. Andererseits erfordert die hohe zeitliche Belastung durch den Sport auch ein hohes Maß an Flexibilität seitens der Hochschule. In diesem Kontext spielen die in den Hochschulen zuständigen Ansprechpartner für die Leistungssportlerinnen und Leistungssportler eine wichtige Rolle, die bei der Gestaltung des Studiums (Klausur-, Prüfungstermine u.ä.) unter der Berücksichtigung der besonderen Belastungen der Leistungssportlaufbahn (Abwesenheiten wegen Trainingslager oder Wettkampfreisen) behilflich sind.