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Talentförderung gibt es nun schon seit 20 Jahren
Olympiasieger und Weltmeister gaben sich beim Jubiläum dieses Landesprogrammes die Ehre
Von Stefan Andres (25.05.05 / WAZ/Lokalausgabe -Gelsenkirchen)

"20 Jahre Talentsuche und Talentförderung". Das Jubiläum dieses Programmes der Landesregierung und des Landessportbundes NRW wurde am Montag Abend im Veranstaltungszentrum Schacht Bismarck im Rahmen der Ruhrolympiade groß gefeiert.
20 Jahre Landesprogramm heißt aber auch 20 Jahre Internationaler Workshop. Dieser Workshop mit dem Thema "Sporttalente im Karrierekonflikt" am Montag und Dienstag im Hotel Maritim in Gelsenkirchen statt. Und Paul Guhs von der Landesstelle Talentförderung in Duisburg war überrascht von dem Zulauf zu diesem Sportgespräch. "Über 300 Teilnehmer hatten wir, so viele wie noch nie", so Guhs.

Und jedes Jahr werden es mehr. Guhs: "Beim ersten Workshop waren es gerade einmal 40 Leute, heute morgen war das Plenum bis auf den letzten Platz gefüllt." Aus allen Teilen Deutschlands und auch aus den Nachbarländern kamen die Interessierten. Sie diskutierten zu Themen wie "Studium und Spitzensport - eine Herausforderung für NRW" oder "Schule und Leistungssport - NRW auf dem richtigen Weg?".

Aus dem Programm sind bisher über 200 Sportler hervorgebracht worden, die es meist zu olympischen Ehren gebracht haben. Die olympischen Sportarten werden besonders berücksichtigt. Doch auch andere wie Billard mit dem Leistungszentrum in Bottrop werden gefördert. Dabei steht die Kooperation Schule/Verein im Vordergrund. Guhs: "250 Projektstandorte mit 2500 Schulen gibt es in NRW.

In Gelsenkirchen ist die Gesamtschule Berger Feld in dieses Programm integriert. Sportschwerpunkt ist dort natürlich der Fußball. Fast alle Spieler aus den Nachwuchsmannschaften des FC Schalke 04 besuchen die Schule im Schatten der Arena Auf Schalke. "Vor einigen Jahren gehörte auch noch Badminton in Gelsenkirchen dazu. Das war zu Zeiten einer Kathrin Piotrowski, die mittlerweile zu den besten Spielerinnen Deutschlands zählt", so Paul Guhs.

Aus seiner Sicht hat sich das Landesprogramm "Talentsuche und Talentförderung" bewährt. "Es wurden stabile Strukturen aufgebaut. Wir beteiligen uns aber nur an einer Entwicklung, wo eine Schule im Spiel ist.", erklärt Guhs. Denn die Verbundsysteme Schule und Leistungssport sind am meisten gefragt. Das größte Problem aus seiner Sicht sind aber "die wenig qualifizierten Trainer in NRW". Daran wird in der kommenden Zeit wohl gezielt gearbeitet.

Beim Festakt in Schacht Bismarck standen neben zahlreichen Ehrengästen auch Sportler im Blickpunkt wie Hockey-Olympiasiegerin Marion Rodewald und zukünftige Olympiateilnehmer wie das Talenteteam 2012 der Turnerinnen aus Bergisch-Gladbach, das beim Deutschen Turnfest in Berlin viele Medaillen gewonnen hatte.

Nachwuchsfoerderung und Schule

Programm zum Download

Abbildung des Programms

 

 

Liste der bisher erschienenen Workshopreader

Liste der bisherigen Workshopreader