Sportland.nrw
sportland nordrhein-westfalen - frauen-fußball-wm 2011

Arbeitskreis 1: Integration neuer sportwissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Steuerung der sportlichen Ausbildung in den Rückschlagspielen Badminton, Tennis und Tischtennis

Moderation: Prof. Dr. Joachim Mester; Das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport (momentum), Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln

Beiträge
Jan-Peter Goldmann, Das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport (momentum), Institut für Biomechanik und Orthopädie, Deutsche Sporthochschule Köln

 
Karsten Köhler, Das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport (momentum), Institut für Biochemie, Deutsche Sporthochschule Köln

 
Ulrike Speicher; Das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport (momentum), Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln

Dr. Billy Sperlich, Das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport (momentum), Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, Deutsche Sporthochschule Köln

Oliver Weber; Interface DTTB momentum; Dipl.-Sportwiss.; A-Trainer DTTB

Inhalt
Es steht außer Zweifel, dass der sportartspezifischen Diagnostik und Steuerung der sportlichen Leistungsfähigkeit eine besondere Rolle zukommt. Das hat in der Vergangenheit oft dazugeführt, dass auch zwischen solchen Sportarten, die über eine Grundverbindung z.B. in der Spielidee verfügen (Rückschlagsportarten), ein nur geringer Erkenntnisaustausch statt gefunden hat. Konditionelle Trainingsempfehlungen und solche für die Bewegungstechnik sind bislang meistens schmalbandig gegeben worden. Mögliche Synergieeffekte können jedoch insgesamt zu einem besseren Verständnis dazu beitragen.

Das gilt zunächst für Mechanismen der Bewegungstechnik in den Schlagbewegungen (z.B. Drehimpulserzeugung, Dehnungsverkürzungs-Zyklus) aufgrund neuro-muskulärer, biomechanischer Gesetzmäßigkeiten, die mit modernen Methoden beleuchtet werden. Selbst angesichts sehr unterschiedlicher Spielfeldgrößen in den genannten Rückschlagsportarten können auch hinsichtlich der Energiebereitstellung übergreifende diagnostische und leistungssteuernde Empfehlungen gegeben werden (z.B. HIT).
Eignung, Aussagekraft und Einsatzmöglichkeiten von laborbezogenen Testverfahren werden in den Kontext sportartnaher, motorischer Testbatterien gestellt. Durch eine Kooperation auf der Ebene der Bundesverbände wurden hier erhebliche Synergieffekte deutlich. Schließlich werden auf einer sportartunspezifischen Ebene Ergebnisse des Basischecks in den Vergleich nationaler und internationaler Vergleichswerte gesetzt.
Der Kontakt zwischen der universitären Forschung, Beratung und Betreuung und der sportartspezifischen Praxis wird in Zusammenarbeit zwischen momentum und dem Deutschen Tischtennisbund durch die Arbeit eines Interfaces deutlich verbessert. Hier werden erste Erfahrungen deutlich gemacht.

Nachwuchsfoerderung und Schule

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