Sportland Nordrhein-Westfalen - Im Westen treffen sich die Besten
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Fußball-Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung

Das deutsche Team bei der Fußball-WM der Menschen mit Behinderung
Das deutsche Team bei der Fußball-WM der Menschen mit Behinderung

Im Anschluss an die FIFA-Fußball-WM fand die INAS-FID-Fußball-WM der Menschen mit Behinderung vom 26. August bis 17. September erstmals in Deutschland statt. Die NRW-Austragungsorte waren Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bottrop, Dinslaken, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Euskirchen, Gütersloh, Hamm, Heinsberg, Hürth, Kleve, Köln, Krefeld, Leverkusen, Lippstadt, Stemwede, Lüdenscheid, Münster, Oberhausen, Olpe, Recklinghausen, Schwelm, Waltrop, Wermelskirchen und Wesel. Damit fanden die meisten Spiele in einem NRW-Stadion statt. Diese zweite Fußball-WM in Deutschland sorgte in 47 Partien für 260.000 behinderte und nichtbehinderte Zuschauer.

Die 16 Nationen wurden in vier Gruppen eingeteilt. Deutschland spielte in der Gruppe A zusammen mit Japan, Russland und Nordirland und beendet die Gruppenphase auf dem 1. Tabellenplatz. Im Viertelfinale schlug das deutsche Team Frankreich mit 9:0, aber im Halbfinale mussten sie sich den Niederlanden mit 0:5 geschlagen geben. Der Sieger dieser WM wurde das Team aus Saudi-Arabien. Deutschland beendete die WM auf dem 3. Platz. Allerdings wurde das Team im nachhinein vom Exekutivkomitee der INAS FID disqualifiziert. Grund hierfür waren unzureichende Dokumentationen der Registrierungsunterlagen. Dem deutschen Team wurde der 3. Platz formell aberkannt. Die Mannschaft aus Südafrika rückte nach. Ihre Bronzemedaillen durften die deutschen Spieler allerdings behalten.

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