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Handball-WM endete mit dem deutschen Titelgewinn

Glücksmoment: Kapitän Markus Baur mit der WM-Trophäe
Glücksmoment: Kapitän Markus Baur mit der WM-Trophäe. © DHB/Axel Heimken

Die 20. Handball-Weltmeisterschaft fand vom 19. Januar bis 4. Februar in Deutschland statt. Das "Wintermärchen" endete am 4. Februar mit dem Titelgewinn der Deutschen Handballnationalmannschaft der Herren.
 
Die Vorrundenspiele wurden in sechs Gruppen à vier Teilnehmer in Wetzlar, Magdeburg, Berlin, Halle/Westfalen, Bremen, Kiel und Stuttgart ausgetragen.
Im Gerry Weber Stadion in Halle traf das DHB-Team auf Argentinien, Brasilien und Polen. In diesem Vorrundenspiel konnte der spätere Finalgegner Polen das deutsche Team mit 27:25 schlagen und führte die Tabelle der Gruppe C vor Deutschland an.

In der Hauptrunde spielte Deutschland erneut in Halle. Diesmal hießen die Gegner Slowenien, Tunesien, Frankreich und Island. Das Team von Heiner Brand ging als Tabellenzweiter ungeschlagen aus dieser Runde. Wieder hatte Polen die Tabellenführung übernommen.

Ab der Finalrunde spielte das DHB-Team in der Kölner LANXESS arena. Am 30. Januar traf es auf Spanien und zog mit einem 27:25-Sieg ins Halbfinale ein. Dort traf es zwei Tage später auf Frankreich. In einem spannenden Spiel gelang dem deutschen Nationalteam vor 19.000 Zuschauern mit einem knappen 32:31 Sieg nach der 2. Verlängerung der Einzug ins Finale. Am 4. Februar kam es erneut zu einer Begegnung zwischen Deutschland und Polen. Das polnische Team hatte sich in den Finalbegegnungen gegen Russland (28:27) und Dänemark (36:33) durchgesetzt.

Nach elf Minuten führte Deutschland mit 8:3 und mit 17:13 ging es in die Halbzeitpause. Nach 37 Minuten hatte das DHB-Team 7 Punkte Vorsprung vor Polen und nur 8 Minuten später war Polen auf einen Zähler herangekommen. Aber drei Minuten vor Spielende war ein 6-Tore-Abstand wieder hergestellt. Vor erneut 19.000 Zuschauern wurde das Team von Heiner Brand mit einem 29:24-Sieg Handballweltmeister 2007. Die "Goldarena" wurde nach dem Schlusspfiff in einen großen Partysaal verwandelt und es erklang die deutsche Handballhymne "Wenn nicht jetzt, wann dann?" der Kölner Gruppe "Höhner". Die Spieler feierten ihren Trainer mit Schnauzbärten und goldenen Papp-Kronen. Danach ging die Feier mit 10.000 Fans vor dem Kölner Rathaus weiter. Innen- und Sportminister Dr. Ingo Wolf gratulierte Heiner Brand und seiner Mannschaft.

Das Gold-Team aus dem Finale 2007:
Tor: Henning Fritz (THW Kiel) und Johannes Bitter (SC Magdeburg)
Spieler: Lars Kaufmann (HSG Wetzlar), Florian Kehrmann (TBV Lemgo), Christian Zeitz (THW Kiel), Holger Glandorf (HSG Nordhorn), Markus Baur (TBV Lemgo), Michael Kraus (FRISCH AUF! Göppingen), Torsten Jansen (Hamburger SV), Dominik Klein (THW Kiel), Oliver Roggisch (SC Magdeburg), Andrej Klimovets (SG Kronau/Östringen) und Christian Schwarzer (TBV Lemgo)
Bundestrainer: Heiner Brand; Co-Trainer: Martin Heuberger

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Handball-WM 2007

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